Julian Prégardien und Freunde mit einer fiktiven Schubertiade

Drei Musiker: Aus unterschiedlichsten Gründen tauchen sie - aus verschiedenen Ländern kommend in Wien auf; sie finden sich und machen zusammen mit einem Wiener Sänger Musik.

Finden Gefallen daran und beschliessen, in geselligen Kreisen Soiréen abzuhalten. Alle haben sie irgendwie mit Schubert zu tun, dem früh Verstorbenen...

Das ist die fiktive Rahmengeschichte, um die herum der Tenor Julian Prégardien, der Gambist Philippe Pierlot, der Flötist Marc Hantaï und der Lautenist Xavier Diaz-Latorre ihr Konzert aufbauen. Bei den «Freunden alter Musik Basel» zeigten sie letztes Jahr ihre ganz persönliche Schubertiade. Nach dem Motto: so hätt' es vielleicht sein können...

Lieder von Franz Schubert:
Der Wanderer (von Lübeck) op. 4 Nr. 1
Morgenlied (Werner) op. 4 Nr. 2
Schäfers Klagelied (Goethe) op. 3 Nr. 1
Meeres Stille (Goethe) op. 3 Nr. 2
Heidenröslein (Goethe) op. 3 Nr. 3
Schwanengesang (Senn) D 744
Auf dem Wasser zu singen (Stolberg) D 774
Nachtviolen (Mayrhofer) D 752
Sehnsucht (Mayrhofer) D 516
Gesänge des Harfners (Goethe) op. 12
Ständchen (Rellstab) aus Schwanengesang D 957

Wenzel Matiegka: 2 Sätze aus dem Notturno op. 21 für Flöte, Gitarre und Baryton
Johann Kaspar Mertz: Elegie für Gitarre

Julian Prégardien, Tenor
Ricercar Consort: Marc Hantaï, Traverso; Philippe Pierlot, Baryton; Xavier Diaz-Latorre, Gitarre

Konzert vom 27. März 2014, Stadtcasino Basel