Tod und Verklärung im Opernhaus Zürich

Ottavio Dantone war als Leiter der furiosen Monteverdi-Produktion «LIncoronazione di Poppea» am Opernhaus Zürich, und das Orchester La Scintilla nutzte die Gelegenheit, den italienischen Dirigenten und Cembalisten gleich noch für ein Konzert zu engagieren.

Symbol auf Grün
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Vom Cembalo aus leitet Dantone denn auch das Orchester, das den Funken, «la scintilla», im Namen trägt. Selten gehörte Instrumentalmusik - ein Concerto grosso des Luccheser Geigers und Komponisten Giovanni Lorenzo Gregori und die Sinfonia aus Antonio Caldaras Oratorium «La morte dAbele» - bilden den Rahmen für geistliche Werke von zwei bedeutenden Opernkomponisten der Epoche. Sein virtuoses Salve regina für Altstimme hat Nicola Porpora im Jahr 1733 komponiert. Knapp 10 Jahre früher entstand das berühmte Stabat Mater von Alessandro Scarlatti, das den Stimmen von Wiebke Lehmkuhl und Anna Quintans Gelegenheit zu schmelzenden Soli und himmlisch leidenden Duetten gibt.

Antonio Caldara: Sinfonia III «La morte dAbele»
Nicola Antonio Porpora: Salve Regina F-Dur
Alessandro Scarlatti: Stabat Mater c-Moll

Orchestra La Scintilla Zürich
Ottavio Dantone, Leitung
Ana Quintans, Sopran
Wiebke Lehmkuhl, Alt

Konzert vom 2. Juli 2018, Opernhaus Zürich

Redaktion: Patricia Moreno