Zwei unterschiedliche Erstlingswerke mit dem OSI

Das Orchestra della Svizzera italiana hat den russischen Dirigenten Alexander Vedernikov eingeladen, um Schostakowitsch zu dirigieren. Das ist nicht wirklich ungewöhnlich.

Symbol auf Rot
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Ungewöhnlicher ist hingegen, dass auch Musik von Edvard Grieg auf dem Programm stand. Denn Griegs erste (und einzige) Sinfonie wird kaum gespielt: Sie ist ein Werk des 20jährigen Komponisten und lässt den «norwegischen Ton», der später zu Griegs Markenzeichen wurde, noch vermissen. Dafür kann man sich vom jugendlichen Schwung dieser leidenschaftlichen Musik mitreissen lassen!
Ein Erstlingswerk ganz anderer Art ist auch das Cellokonzert von Dmitri Schostakowitsch. Hochvirtuos und effektvoll wie es ist, ist es längst zum Klassiker unter den Cellokonzerten geworden. In diesem Konzert wird es vom deutschen Ausnahmemusiker Johannes Moser interpretiert.

Dmitri Schostakowitsch: Cellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107
Edvard Grieg: Sinfonie c-Moll

Orchestra della Svizzera italiana
Alexander Vedernikov, Leitung
Johannes Moser, Violoncello

Konzert vom 22. März 2018, LAC Lugano

Redaktion: Corinne Holtz