Zum Inhalt springen
Inhalt

Umwelt und Verkehr Auto-Fahrassistenten im Vergleich: «Das geht besser!»

Der TCS hat zusammen mit der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) Fahrassistenz-Systeme getestet. Während die modernen Tempomaten gut abschneiden, sehen die Experten vor allem bei den Spurhalte-Assistenten Verbesserungspotenzial.

Legende: Audio Auto-Fahrassistenten im Vergleich: «Das geht besser!» abspielen. Laufzeit 06:34 Minuten.
06:34 min, aus Espresso vom 16.11.2016.

Sie gelten als erste wichtige Etappe auf dem Weg hin zu selbstfahrenden Autos: Fahrassistenten. Das sind technische Extras, die beim Fahren aktiv eingreifen. Sie sollen einerseits das Fahren angenehmer machen und zum anderen für mehr Sicherheit im Strassenverkehr sorgen. So gibt es beispielsweise Assistenten, die eine Notbremsung auslösen, wenn das Auto auf ein Hindernis zufährt.

Gute Tempomaten

Der TCS und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) haben Assistenzsysteme von Mercedes, Tesla und Volvo getestet. Die Bilanz fällt durchzogen aus: «Einige Systeme funktionieren sehr zuverlässig - bei anderen müssen wir sagen: Das geht besser!», meint TCS-Testexperte Francesco Greco.

Legende: Video Automatische Notbremsung: Dieser Test braucht Nerven! abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus Kassensturz vom 16.11.2016.

Gut abgeschnitten haben im Test etwa die modernen Tempomaten - diese halten nicht einfach das eingestellte Tempo, sondern sie passen die Geschwindigkeit dem vorausfahrenden Fahrzeug an. Der Abstand zum vorderen Fahrzeug bleibt mit einem solchen Abstandsregeltempomaten immer gleich. «Diese Systeme sind wirklich fein geregelt», sagt Francesco Greco.

Ebenfalls gut oder wenigstens «zufriedenstellend» funktionierte bei den getesteten Fahrzeugen die automatische Notbremsung. Allerdings sollte man sich als Fahrer keine Illusionen machen: Die Systeme bremsen zwar - je nach Geschwindigkeit kommt es aber dennoch zum Aufprall.

Nicht in der Spur

Weniger gute Noten gibt es von TCS und bfu für die Spurhalte-Assistenten, die korrigierend eingreifen, sobald das Fahrzeug unbeabsichtigt die Spur verlässt (ein Spurwechsel ist beispielsweise nur mit gestelltem Blinker möglich). Zwar schneidet das System von Tesla gut ab, bei Mercedes und Volvo sehen die Tester jedoch Schwächen: Die Spurhaltung sei unpräzise.

Experte Greco merkt an, dass diese Technik im Moment vor allem für Autobahnen geeignet sei, wo die Kurven weniger eng seien und wo es keine Fussgänger und Velofahrer gebe.

Die getesteten Fahrzeuge:


Mercedes Benz E-KlasseTesla Modell S
Volvo S90
Grundpreis:54'900 CHF
73'000 CHF
50'300 CHF
Fahrassistent-Paket:ab 3400 CHF **
3100 CHF ***
Serienmässig angeboten

Anmerkungen:
Preise Stand 01.11.2016
** mit zusätzlichem obligatorischen Zubehör: bis 9125 CHF
*** Aktivierung nach der Auslieferung: 4100 CHF

Die Testergebnisse:

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.