Bart- und Haartrimmer: Der Allrounder im Test

Mann trägt Bart und schneidet sich auch gerne mal die Haare selbst. Zu einem guten, gepflegten Styling verhilft der Trimmer. Das «ETM Testmagazin» prüfte sieben dieser handlichen Elektrogeräte. In Sachen Ausstattung sind die Unterschiede gross. Und: Einen guten Trimmer gibt's bereits für 22 Franken.

Nahaufnahmen eines Trimmers beim Bart schneiden und beim Nacken schneiden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Trimmer darf im Badezimmer des gepflegten Mannes nicht fehlen. Testmagazin

Frauen brauchen länger im Bad? Dieses Klischee hat so langsam aber sicher seine Tage gezählt. Männliche Gesichtsbehaarung ist im Moment voll im Trend. Und egal ob Dreitage- oder Rauschebart: Er wird mit viel Liebe und Aufwand gepflegt. Immer zur Hand vor dem Spiegel: Der Trimmer. Mit ihm kann Mann individuelle Bartfrisuren kreieren. Beliebt sind Kombigeräte, die gleichzeitig auch das Stylen des Kopfhaares möglich machen. Haare kürzen, ausdünnen, Nacken ausrasieren, alles ist möglich.

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Tipps:

  • Vergewissern Sie sich vor jeder Nutzung, dass die richtige Schnittlänge eingestellt ist.
  • Vor dem genauen Schneiden von Konturen empfiehlt es sich, den ausgeschalteten Trimmer anzusetzen und die Bewegung mit Abstand zum Haar einmal zu üben.
  • Halten sie den Trimmer mit der Vorderseite nach oben gerichtet und schneiden Sie immer gegen die Wuchsrichtung.

Einige haben nicht viel zu bieten

Das deutsche «ETM Testmagazin» prüfte sieben solcher kombinierten Bart- und Haarschneider. Sämtliche Testgeräte laufen sowohl im Akku- als auch im Netzbetrieb. Es hat sich gezeigt, dass die Schnittlängen-Auswahl je nach Gerät sehr unterschiedlich ist. Während ein Gerät lediglich 4 Stufen anbietet, kann der Bartträger bei einem anderen Gerät zwischen stolzen 45 Stufen aussuchen. Wer sich also gerne kreativ und abwechslungsreich stylt, der sollte vor dem Kauf eines solchen Geräts unbedingt auf die Ausstattung achten.

Die Empfehlung der Tester:

Praktisch alle Geräte lieferten eine gute Leistung. Zwei schafften im Test gar ein «Sehr gut»:

Panasonic ER-GB80-S503
Testurteil: Sehr gut (96,57%)
Preis: 76.65 Franken *
Positiv aufgefallen: Integrierter Präzisionstrimmer, unter fliessendem Wasser waschbar, Akkulaufzeit, Ergebnisse beim Haareschneiden, Verarbeitung, Hautschonung, Geräteausstattung, geringste Lautstärke, Reinigungshebel.

Philips QG415
Testurteil: Sehr gut (92,21%)
Preis: 55.00 Franken *
Positiv aufgefallen: Schnellladung, geringes Gewicht, Turbomodus, Display, unter fliessendem Wasser waschbar, Führung, Schneideleistung.

Der Preis-/Leistungssieger:

Wer nicht allzu viel Geld für ein solches Kombigerät ausgeben will, fährt mit diesem Modell gut:

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Rubrik «Testsieger»

In «Testsieger» informiert «Kassensturz» über Tests von anderen Konsumenten-Magazinen und -Sendungen im In- und Ausland. Hier geht es zu allen Tests.

AEG HSM / R 5673
Testurteil: Gut (87,13%)
Preis: 22.05 Franken *
Positiv aufgefallen: Geringstes Gewicht, mit Nasen-/Ohrentrimmer-Aufsatz. Nachteile: Teilweise müssen Stellen mehrmals bearbeitet werden, glatter Griff, besonders präzises Arbeiten ist nicht möglich, (nur) 10 Schnittstufen.

So wurde getestet:

Die drei Geräte-Empfehlungen ergaben sich aus den folgenden Test-Kriterien:

  • Ausstattung (10%): Lieferumfang/Vielseitigkeit, Geräteausstattung, Verarbeitung
  • Anwendung (30%): Dokumentation, Haptik, Handhabung, Führung bei Rasur und beim Schneiden, Reinigung, Akkulaufzeit
  • Ergebnisse (60%): Bartschneiden, Haareschneiden, Trimmen ohne Aufsatz, Hautschonung

* Günstigster Preis gemäss Internetrecherche vom 26.07.2016.
Quelle: «ETM Testmagazin» Ausgabe 08/2016 (Der detaillierte Test kann
unter www.etm-testmagazin.de kostenpflichtig heruntergeladen werden.)

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Glatte Rasur: Teure Rasierapparate sind nicht besser als günstige

5:50 min, aus Kassensturz vom 24.11.2015