Beschwerden von Telekom-Kunden häufen sich

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  • Beschwerden von Telekom-Kunden häufen sich

    Wegen Problemen mit Telekom-Firmen melden sich immer mehr Konsumentinnen und Konsumenten bei der Schlichtungsstelle Ombudscom. Ombudsmann Oliver Sidler spricht über die Dauerbrenner und ihre Hintergründe.

    Auffallend viele Beschwerden registriert die Ombudscom wegen ungewollten Abo-Abschlüssen, hohen Gebühren für die Mobiltelefonie im Ausland und Problemen bei der Kündigung von Telefon-Abonnementen. Kundinnen und Kunden können Probleme verhindern. Zum Beispiel, indem sie sich im Ausland rechtzeitig über die Roaming-Gebühren informieren und ihre Surf-Gewohnheiten mit dem Mobiltelefon überprüfen. Vor Abschluss eines neuen Telefon-Abos sollte man prüfen, wie rasch sich ein allfälliges bisheriges Abo kündigen lässt.

    Charles Liebherr

  • Wo bleibt mein Mietdepot?

    «Espresso»-Hörer Thomas Steiger hatte in Luzern Büroräumlichkeiten gemietet. Vor einem halben Jahr zog er aus, das Mietdepot über 7000 Franken hat er jedoch noch immer nicht erhalten. Laut Rechtsexpertin Doris Slongo muss Herr Steiger schon zu lange warten.

    Macht der Vermieter Forderungen aus allfälligen Schäden oder Nebenkostenabrechnungen geltend, sollte er nun so schnell wie möglich Rechnung dafür stellen. Sobald diese beglichen ist, muss der Vermieter das Geld freigeben.

    Das Mietdepot ist auf ein Konto auf den Namen des Mieters einbezahlt worden. Das Geld wird erst ausbezahlt, wenn beide Seiten einverstanden sind oder es eine rechtskräftige Forderung gibt. Liegen innert eines Jahres keine solchen Forderungen des Vermieters vor, kann der Mieter die Auszahlung des Depots verlangen.

    Matthias Schmid

  • Konsumnachrichten

    Immer mehr Kleider-Geschäfte verzichten auf sandgestrahlte Jeans / Die Quote von Velohelmträgern stagniert weiter / Das Internetgeschäft von Coop und Migros bleibt bescheiden

    Das Schweizer Geschäft «Zebra Mode» sowie die beiden deutschen Kleider-Ketten «Orsay» und «New Yorker» wollen auf Jeans verzichten, die mit der Sandstrahlmethode hergestellt wurden. Diese Methode ist für die Arbeiter in Jeans-Fabriken gesundheitsgefährdend. Laut der Organisation «Erklärung von Bern» ist noch unklar, wie die Kleider-Geschäfte den Verzicht umsetzen wollen.

    Die Helmtragquote bei den Velofahrern stagniert weiter. Wie im Vorjahr betrug sie letztes Jahr 40 Prozent. Bei Kindern ist die Quote sogar leicht rückläufig. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung BFU befürwortet die politischen Bemühungen, ein Velohelm-Obligatorium bis 14 Jahre einzuführen.

    Matthias Schmid