Die Kaffeefahrt: «Espresso»-Hörer schlagen zurück

Seit Jahren locken Veranstalter von Kaffeefahrten mit angeblichen Preisen. Statt eines Gewinns warten auf die Leute jedoch lange Werbeveranstaltungen.

Nach einem Beitrag zu den gängigsten Tricks haben sich Dutzende von Hörern bei «Espresso» gemeldet. Sie geben Tipps, wie man sich gegen unliebsame Post wehren kann.

 

Harziger Start für Zuger Hygienezertifikate
Als erster Kanton setzt Zug auf Transparenz bei den Hygienekontrollen von Lebensmittelbetrieben. Auf einem Hygienezertifikat benotet sie Restaurants, Bäckereien und Metzgereien zwischen sehr gut bis ungenügend. Die grosse Mehrheit der Betriebe hängt die Zertifikate jedoch nicht auf - und Konsumentinnen und Konsumenten fragen auch kaum danach

Beiträge

  • Die Kaffeefahrt: «Espresso»-Hörer schlagen zurück

    Auf Kaffeefahrten erwarten einen trotz grosser Versprechungen nur selten Preise. Statt Bargeld, Sachpreisen und Geschenkkörben erwarten die Teilnehmer lange Werbeveranstaltungen. «Espresso»-Hörer wollen sich dies nicht länger gefallen lassen.

    Nach einem Beitrag zu den gängigsten Tricks der Kaffeefahrten-Anbieter sind auf der «Espresso»-Redaktion Dutzende Mails eingegangen. Darin schlagen die Hörer verschiedene Strategien vor, wie man sich gegen die unliebsame Post wehren kann. Vorgeschlagen wird unter anderem, die Briefe unfrankiert zurück zu schicken. Auf diese Weise müssen die Anbieter das Porto übernehmen.

  • Harziger Start für Zuger Hygienezertifikate

    Alle Betriebe im Kanton Zug, die Lebensmittel verkaufen, erhielten Mitte Dezember 2009 ein sogenanntes Hygienezertifikat. Auf dem hellblauen amtlichen Dokument wird der Stand der Lebensmittelsicherheit eines Betriebs bewertet - in vier Kategorien von sehr gut bis genügend.

    Die Behörden ermuntern die Betriebe, das Zertifikat für die Kundschaft zu veröffentlichen.

    Über 80 Prozent der Betriebe erhielten das Prädikat sehr gut oder gut. Trotz dieser guter Noten hängen jedoch nur wenige Betriebe die Zertifikate aus. Die Mehrheit der Betriebe kritisiert, dass der komplexen Kontrollbericht nicht in eine simple Note umgewandelt werden könne. Für die Kundinnen und Kunden sei der Unterschied zwischen gut und sehr gut nicht nachvollziehbar.

    Andrea Keller