Fragwürdige Behandlung von Jeans

Damit neue Jeans «gebraucht» aussehen, werden sie mit feinsten Sandkörnern beschossen. Diese Sandstrahlmethode ist für die Arbeiter hochgradig gesundheitsgefährdend. Auch in der Schweiz werden derart behandelte Jeans verkauft.

Immer mehr Firmen wollen allerdings auf die fragwürdige Methode verzichten.



Konsumnachrichten:

- Batterien könnten in Zukunft wesentlich länger halten
- Schweizer geben europaweit am meisten Geld aus für ihre Haustiere
- Elektro-Velos werden immer beliebter


Nach Navigationsgeräten fürs Auto, Velo oder die Wanderung könnten bald Geräte für den Hausgebrauch auf den Markt kommen. Zum Beispiel als Orientierungshilfe in Flughäfen und Einkaufszentren oder als Navigationshilfe in der eigenen Wohnung - für Sehbehinderte oder ältere Menschen, die nicht mehr so gut sehen. «Espresso» fragt Forscher der ETH Zürich, wohin die Reise geht.

Beiträge

  • Fragwürdige Behandlung von Jeans

    Jeans im «Used Look», also mit absichtlich zugefügten Gebrauchsspuren, sind in Mode. Um diesen Effekt zu erreichen, wird der Stoff der Jeans mit feinkörnigem Sand beschossen. Diese Sandstrahl-Methode ist für die Arbeiter gesundheitsschädigend und kann zu schweren Lungenleiden führen.

    Immer mehr Firmen verzichten deshalb auf Jeans, die mit der Sandstrahl-Methode behandelt werden. In den letzten Tagen haben die Modehäuser «H&M» und «C&A» angekündigt, in Zukunft solche Jeans aus dem Sortiment zu streichen. Auch der amerikanische Jeans-Hersteller «Levi's» verzichtet ab 2011 komplett auf die Sandstrahl-Methode.

    Matthias Schmid

  • Navigationsgerät für den Hausgebrauch

    Im Auto haben sich Navigationsgeräte durchgesetzt, im Velo- und Wanderbereich sind sie im Kommen. Nur in Gebäuden funktionieren die Geräte schlecht, weil das GPS-Ortungssignal zu schwach ist. Hier braucht es neue Technologien und daran wird intensiv geforscht.

    «Indoor»-Navigationsgeräte könnten uns in Zukunft den Weg zum Abfluggate am Flughafen zeigen, technische Geräte in der Wohnung steuern, sie können aber auch Ladenbetreibern detaillierte Informationen über unsere Einkaufstour liefern. «Espresso» berichtet über die Arbeit und die Visionen der Forscher - von der Konferenz zur Innenraumpositionierung an der ETH Zürich.

    Tobias Fischer