«Herr B. war stets bemüht…»

Beiträge

  • «Herr B. war stets bemüht…»

    Arbeitszeugnisse können Formulierungen enthalten, die auf den ersten Blick ganz passabel tönen, auf den zweiten Blick jedoch eine Karriere zerstören. «Espresso» zeigt Ihnen, weshalb Sie unbedingt ganz genau auf Ihre Bewertung achten sollen.

    «Ein Chef muss seine Mitarbeiter wohlwollend qualifizieren», erklärt «Espresso»-Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner. Deshalb gehören einmalige Ausrutscher oder Fehler nicht in ein Arbeitszeugnis. Anders sieht die Sachlage aus, wenn ein Mitarbeiter ständig zu spät kommt oder regelmässig schlechte Leistungen erbringt.

    Wenn man bei Ende des Arbeitsverhältnisses nicht zufrieden mit seiner Bewertung ist, so sollte man rasch handeln. «Zeigen Sie das Zeugnis einer Person, die täglich mit der Materie zu tun hat», so Gabriela Baumgartner. «Zum Beispiel jemandem, der in einem Personalbüro arbeitet.» Wenn man Änderungen wünscht, so macht man seinem Arbeitgeber am besten gleich ausformulierte Vorschläge.

    Simon Thiriet

  • Bussen aus dem Ausland bezahlen

    Grundsätzlich sollten Autofahrer aus der Schweiz auch Parkbussen oder Geschwindigkeitsbussen aus dem Ausland bezahlen. Das Bundesamt für Polizei empfiehlt dies dringend: «Man erspart sich so unter Umständen grossen Ärger», sagt Stefan Kunfermann, Mediensprecher des Bundesamts.

    Bezahlt ein fehlbarer Lenker eine Busse nicht, könne es bei der erneuten Einreise in das Land zu Problemen kommen.Zwar würde der Lenker wohl nicht gerade festgenommen. «Es kann aber sein, dass die Behörden an der Grenze den Autofahrer zwingen, die Busse samt Zinsen und Zinseszinsen sofort zu begleichen. Oder auch, dass die Behörden das Fahrzeug beschlagnahmen», erklärt Kunfermann weiter.

    Martina Schnyder