Intransparente Gebühren bei Kreditkarten

Beiträge

  • Wie Senf und Sellerie in Schoggi-Brötli kommen

    Eine «Espresso»-Hörerin kaufte ein Schoggi-Brötli. Als sie auf der Verpackung nach der Anzahl Kalorien suchte, fand sie folgenden Hinweis: «Kann Spuren von Sellerie und Senf enthalten.» Senf und Sellerie in einem Schoggi-Brötli? «Espresso» hat nachgefragt.

    Des Rätsels Lösung weiss der Marketingchef des Herstellers «Hiestand», Cornell Zimmermann: «Die Schoggi-Brötli werden auf den selben Maschinen hergestellt wie auch unsere Wienerli im Teig. Dort hat des Dijon-Senf drin.» Obwohl die Produktionsmaschinen jeweils sauber gereinigt würden, könnten Spuren von Sellerie und Senf zurückbleiben. Darum der Hinweis für Allergiker auf der Verpackung.

    Nicole Roos

  • Intransparente Gebühren bei Kreditkarten

    In den USA haben Kreditkarten-Firmen während Jahren zu hohe Kommissionen kassiert. Nun zahlen Visa, Mastercard und Co. dem Handel 7 Milliarden Franken zurück. Hohe und vor allem undurchsichtige Kreditkarten-Kommissionen sorgen auch in der Schweiz regelmässig für Aufregung.

    Die Fluggesellschaft Swiss verlangt seit letztem November für Tickets, welche mit Kreditkarte bezahlt werden, einen Aufpreis von bis zu 22 Franken. Man überwälze damit nur einen Teil der Kosten, welche an die Kreditkarten-Firmen gezahlt werden müsse, sagt Swiss-Sprecherin Sonja Ptassek. «Das kann ich so nicht nachvollziehen», sagt Marcel Bührer, CEO von Swisscard. Swisscard ist einer der grossen Kreditkarten-Herausgeber der Schweiz. Laut Bührer bezahlt die Swiss nur bei teuren Flügen mehr als sie dem Passagier effektiv verrechnet. Die Kommissionen für Mastercard und Visa betragen je nach Branche zwischen 1,5 und 2 Prozent, erklärt Marcel Bührer von Swisscard.

    Adrian Zehnder

  • Konsumnachrichten

    Guter Rücklauf bei Getränkeverpackungen / Deutliche Zunahme neuer Motorfahrzeuge / Postkarte am beliebtesten für Feriengrüsse / Falschgeld praktisch kein Thema mehr

    94 Prozent der Glasverpackungen, 91 Prozent der Alu-Dosen und 81 Prozent der PET-Flaschen sind letztes Jahr in der Schweiz wiederverwertet worden. Dies entspricht über 315'000 Tonnen, 3 Prozent mehr als 2010.

    Im ersten Halbjahr sind knapp 240'000 neue Strassenfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Im Vergleich zur Vorjahresperiode sind das fast 12 Prozent mehr, wie das Bundesamt für Statistik am Montag mitteilte.

    Die beliebteste Kommunikationsform für Grüsse aus den Ferien ist die Postkarte. In einer Umfrage von comparis.ch gaben 77 Prozent an, Postkarten zu verschicken. Auf Platz zwei folgen SMS- und MMS-Nachrichten mit 61 Prozent. Den dritten Platz belegt das Telefon mit 39 Prozent. E-Mails nutzen 26 Prozent, Facebook 18 Prozent.

    Matthias Schmid