Kapselkaffee: Krebsgefahr?

Beiträge

  • Kapselkaffee: Krebsgefahr?

    Kaffee aus Kapseln enthält deutlich mehr von der potenziell krebserregenden Substanz Furan, wie anderer Kaffee. Dieses Forschungsergebnis aus Spanien kursiert derzeit über einen Artikel der Online-Zeitung «Huffington Post» im Internet.

    Für ein allfälliges Krebsrisiko müsste man jedoch enorm viel Kaffee trinken.

    Furan entsteht in Lebensmitteln, wenn diese erwärmt werden. Es wird auch in der chemischen Industrie verwendet. Normalerweise verflüchtigt es sich schnell. Bei Kaffeekapseln ist dies nicht möglich, da sie hermetisch verschlossen sind. Wird nun Wasser mit hohem Druck durch die Kapseln gepresst, gelangt das Furan in die Kaffeetasse.

    Tobias Fischer / Oliver Fueter

  • Warnung an Allergiker: Notfallspritzen mit Fehler

    Allergiker, die die Notfallspritze «Anapen» oder «Anapen Junior» benutzen, sollen sofort ihre Ärztin oder ihren Arzt kontaktieren. Das Heilmittelinstitut Swissmedic warnt, dass einzelne dieser Spritzen den Wirkstoff nicht oder nur teilweise freisetzen könnten.

    Die verantwortliche Firma AllergyCare ruft deshalb all diese Spritzen zurück. Allergiker nützen «Anapen» und «Anapen Junior», um sich bei einer akuten allergischen Reaktion Adrenalin zu spritzen. Swissmedic schreibt: «Der Anapen darf auf keinen Fall vor dessen Ersatz entsorgt werden, damit er im Notfall zur Verfügung steht.»

    Tobias Fischer

  • Früchte: Anfassen, aber mit Feingefühl

    Bei der Frage, ob man Früchte und Gemüse im Laden anfassen darf, scheiden sich die Geister. Viele «Espresso»-Hörer finden es eklig, wenn andere Leute mit den Fingern an den Früchten rumdrücken. Coop und Migros sehen darin kein Problem.

    «Die Kunden müssen sich für ein Produkt entscheiden, da gehört anfassen dazu,» sagt Coop-Mediensprecher Urs Meier. Bei Coop sei das auf jeden Fall nicht verboten. Es müssten auch nicht tonnenweise zerdrückte Früchte entsorgt werden. Meier rät den Kunden aber, feinfühlig mit den Produkten umzugehen: «Vor allem Tomaten oder Nektarinen sollte man nicht mit einem Finger drücken, sondern in die ganze Hand nehmen. Dann spürt man am besten, ob sie schon reif sind.»

    Muriel Jeisy

  • Butter hilft gegen Ameisen

    Immer im Frühling machen sich die Ameisen auf den Weg und kommen auch in Wohnhäuser. Die «Espresso»-Hörer vertreiben die Insekten mit Zimt, Essig und Brennesseln. Der Experte empfiehlt Butter.

    Da die Ameisen Duftspuren folgen, können Ameisenstrassen mit Zimt, gemahlenem Kaffee oder Essig unterbrochen werden. Allerdings muss man dies regelmässig wiederholen, denn der Geruch lässt mit der Zeit nach.

    Eine «Espresso»-Hörerin legt jeweils reichlich frisch Brennesselstauden an den Hauseingang innen und aussen. Wenn die Pflanzen vertrocknet sind, muss man sie erneuern. Aus ihrer Erfahrung hält das die Ameisen vom Besuch der Wohnung ab.

    Nicole Roos