Powerbanks: So finden Sie die Richtige

Die externen Akkus für unterwegs gibt es in den verschiedensten Formen und Grössen. Vor dem Kauf sollte man sich deshalb so einiges überlegen, damit der kleine Helfer auch wirklich seinen Nutzen bringt. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick.

Handys und Powerbanks auf einem Tisch. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Powerbanks sind gefragt und immer mehr unterwegs mit dabei. SRF

Powerbanks versorgen ihre Geräte mit Strom, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist. Gerade auf Reisen eine praktische Sache. Die Auswahl ist gross, die Leistungen sehr unterschiedlich. Vor dem Kauf sollte man sich deshalb unbedingt überlegen:

Welche Grösse ist für mich optimal?

  • Kleine Powerbanks sind leicht und passen in die Hosentasche. Sie können aufgrund ihrer Grösse aber nur kurzzeitige Engpässe überbrücken. Die nächste Steckdose sollte bald erreicht werden.
  • Grössere Modelle liefern Strom für circa eine Woche, nehmen aber natürlich mehr Platz weg.

Welche Kapazität brauche ich?

Die meisten Smartphones haben eine Ladekapazität von 1200 bis 3000 mAh (Milli-Amperestunden). Daraus ergeben sich folgende Richtwerte:

Zusammenfassung

Bis 10'000 mAh
für gelegentliches (zumindest teilweises) Aufladen eines Smartphones oder Tablets.
Bis 20'000 mAh
für mehrmaliges Aufladen von Smartphones, Tablets, GPS-Geräten oder Kameras.
Über 20'000 mAh
für häufiges Laden und lange Reisen. Manche können auch einen Laptop ausreichend mit Strom versorgen.

Achtung: Der «Kassensturz»-Test hat gezeigt, dass die Powerbanks oft weniger Leistung liefern, als angegeben. Wer sicher gehen will, kauft also besser einen externen Akku mit etwas höherer Kapazität.

Welche Anschlüsse und Zusätze brauche ich?

  • Wollen Sie mehrere Geräte gleichzeitig aufladen, dann sollte der Akku über mehrere Lade-Anschlüsse verfügen.
  • Eine gute Ladestand-Anzeige ist von Vorteil. Damit kann man jederzeit abschätzen, wieviel «Saft» noch vorhanden ist.
  • Ein automatischer Ladestopp (Powerbank schaltet aus, wenn das Endgerät vollständig geladen ist) schont ihre Geräte und ihre Powerbank. Alle Geräte im «Kassensturz»-Test haben übrigens Schutzschaltungen gegen Überladen und Tief-Entladung.

Noch ein paar Tipps zum richtigen Laden

Wer seine Powerbank richtig lädt, hat länger Freude daran. Denn das beeinflusst die Akku-Lebensdauer. Und so geht’s:

  • Die externen Akkus verfügen über moderne Lithium-Ionen. Es ist daher nicht nötig, dass der Akku immer vollständig entladen werden muss.
  • Genauso wenig muss die Powerbank nicht zwingend jedes Mal zu 100 Prozent geladen werden.
  • Braucht man den externen Akku für eine Weile nicht, sollte man darauf achten, dass der Ladestand zwischen 30 und 70 Prozent bleibt.

Sendung zu diesem Artikel