Scheidung per Internet: Ohne Anwalt, aber nicht für alle

In der Schweiz werden pro Jahr rund 20'000 Ehen geschieden. Im Internet finden sich verschiedene Angebote, die versprechen, das Scheiden zu erleichtern. Gegen eine Gebühr erhält man Hilfe beim Zusammenstellen der Scheidungsunterlagen.

 

Diese Methode eigne sich nur für unkomplizierte Scheidungen, sagen Anbieter und Anwälte. Und das Scheiden per Internet birgt auch Gefahren.

Konsumnachrichten:

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Was erwartet uns im 2011 in Sachen Technolgie?

Kaum ist das Weihnachtsgeschäft vorbei, präsentiert uns die Technolgie-Branche wie jedes Jahr neue und noch bessere Produkte. Ein paar Technologie-Trends lassen sich aber auch ohne Werbung bereits erkennen. Ein kleiner Ausblick.

Beiträge

  • Scheidung per Internet: Ohne Anwalt, aber nicht für alle

    In der Schweiz werden pro Jahr rund 20‘000 Ehen geschieden. Im Internet finden sich verschiedene Angebote, die versprechen, das Scheiden zu erleichtern. Gegen eine Gebühr von rund 800 bis 1‘000 Franken erhält man mit einem automatisierten Formular eine Scheidungskonvention.

    In diesem Dokument einigen sich die Ehepartner auf die Modalitäten ihrer Scheidung. Steht die Scheidungskonvention, wird diese von einem Juristen oder Anwalt des jeweiligen Online-Dienstes auf Fehler überprüft. Anschliessend können die Scheidungsunterlagen bei einem Gericht eingereicht werden. Dort werden sie geprüft und die Scheidung wird anschliessend rechtskräftig. Die dabei anfallenden Gerichtskosten müssen zusätzlich bezahlt werden.

    Rafael Zeier

  • Was erwartet uns 2011 in Sachen Technologie?

    An der IT Branche ist bis heute eine gewisse Unberechenbarkeit haften geblieben. So überraschen gewisse Produkte, ihre Erfolge und Misserfolge immer wieder die Beobachter der Technologie-Szene. Auf die folgenden Vier Prognosen lassen wir uns aber hinaus:

    2011 wird das Jahr der Tablet-Computer

    Auch wenn sich längst nicht alle Modelle werden behaupten können und auch wenn man sich im einzelnen Fall die Frage nach dem Nutzen der Tastaturlosen Laptops stellen muss, werden Tablets relevante Absatzahlen sehen. Der klassische Laptop beleibt allerdings noch lange unangefochten.

    3D kommt

    Auch wenn die dritte Dimension bei den Konsumenten bislang offenbar keinem dringenden Bedürfnis entsprochen hat, wird sich die Technologie etablieren. Sie wird ganz einfach bald überall eingebaut sein. Neu auch ohne Brille.

    Lucius Müller