«Eine unglaubliche Offenheit»

Nach dem Schlusssignet geht‘s richtig los. Wenn die Reihe an den ZuschauerInnen ist.

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Bildlegende: Ueli Schmezer SRF

Zum Beispiel beim Thema Mammografie-Screening. «Kassensturz» fragt: Macht eine regelmässige Massen-Mammografie Sinn, wenn in der Altersgruppe 50 bis 69 trotzdem drei von vier betroffenen Frauen am Brustkrebs sterben? Im Studio äussert sich der Krebsspezialist. Doch die wirklich spannende Diskussion läuft auf «Kassensturz»-Online. Hier schreibt:
 
Sandra: «Wäre meine Mutter damals zu einem professionellen Screening mit strenger Qualitätskontrolle gegangen, könnte sie heute noch an unserem Leben teilhaben.»
 
Susi: «Meine Familie ist glücklich, dass ich dank der Früherkennung noch am Leben bin. Ich rate allen, regelmässig eine Mammo zu machen. Ich geniesse jeden Tag.»
 
Yvonne: «Wenige Monate nach der Mammografie bekam ich die Diagnose Brustkrebs – nach einer Mammografie, die in keiner Art und Weise auch nur ein Anzeichen eines Tumors aufgezeigt hatte.»
 
Marlise: «Statt Mammografien wäre doch zu hinterfragen, woher Frauen Brustkrebs bekommen. Ich werde auch in Zukunft keine Mammografie über mich ergehen lassen.»
 
Was Frauen hier mit einer unglaublichen Offenheit erzählen, ist für mich packender als jeder Zeitungsbericht und aufschlussreicher als manche wissenschaftliche Abhandlung. Das ist für einmal Community im besten Sinn. Das richtige Leben der Menschen. Das kann auch die umfangreichste Recherche nicht leisten.
 
Wenn ich nach der Sendung aus dem Studio komme, geht mein «Kassensturz» weiter: mit Ihren Reaktionen auf «Kassensturz»-Online.