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Mann am Telefon macht ein genervtes Gesicht
Legende: Die Anrufe der Makler häufen sich im Moment ... und nerven. Colourbox
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Services Krankenkassen-Makler: Jetzt nerven sie wieder!

Fast zu jeder Tages- und Nachtzeit gehen sie einem auf den Wecker. Diese lästigen Werbeanrufe. Rhetorisch geschulte Callcenter-Mitarbeiter wollen einem Wein aus der Toscana verkaufen, Schlüsselanhänger oder aktuell eine günstigere Krankenkasse. Die besten Tipps, wie Sie sich wehren können.

Werbeanrufe sind in der Schweiz nur dann zulässig, wenn der Kunde sie ausdrücklich wünscht oder bereits Kunde eines Anbieters ist. So steht es im Gesetz über den unlauteren Wettbewerb (UWG).

Das scheint viele Anbieter nicht zu interessieren. Adressdaten und Telefonnummern werden von Telemarketingfirmen und Adresshändlern rege eingekauft, weiterverkauft und für Werbung verwendet.

Werbeanrufe sind nur mit Einwilligung zulässig

Laut dem Gesetz über den unlauteren Wettbewerb müsste ein Anbieter vor einem Werbeanruf prüfen, ob der Kunde mit einem Sterneintrag im Telefonverzeichnis zu erkennen gibt, dass er keine Werbeanrufe wünscht.

Wer einen Sterneintrag missachtet, macht sich strafbar und kann gebüsst werden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) hat eine Meldestelle für Konsumentinnen und Konsumenten eingerichtet. Wer trotz Sterneintrag mit Werbeanrufen belästigt wird, kann sich dort über die betreffende Firma beschweren (Adresse und Beschwerdeformular siehe Linkbox).

So wehren Sie sich

Der beste Schutz vor Werbeanrufen ist aber noch immer sorgsam mit den eigenen Daten umzugehen. Hier die besten Tipps, wie Sie sich vor lästigen Anrufen schützen können:

  • Verlangen Sie von Ihrem Telefonanbieter, dass er Ihren Eintrag mit einem Stern («wünscht keine Werbung») versieht.
  • Wenn Sie nicht im Telefonverzeichnis registriert sind, können Sie Ihre Telefonnummer auf der so genannten Robinson-Liste beim Schweizer Dialogmarketingverband SDV für Werbeanrufe sperren lassen (Adresse siehe Linkbox).
  • Beantragen Sie die Sperrung von Anrufen mit unterdrückter Rufnummer.
  • Lassen Sie sich bei Werbeanrufen nicht auf Gespräche ein und verlangen Sie, dass Ihre Daten gelöscht werden.
  • Nehmen Sie an keinen Wettbewerben und Umfragen teil.
  • Lesen Sie in Verträgen das Kleingedruckte und streichen Sie die Klausel, wonach Ihre Daten zu Werbezwecken verwendet werden dürfen.
  • Melden Sie Firmen die Ihren Sterneintrag missachten der Meldestelle des Staatssekretariats für Wirtschaft (seco). Die Adresse samt Beschwerdeformular zum Ausfüllen finden Sie in der Linkbox.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Studer , 9038 Rehetobel
    Ich habe heute einen Anruf bekommen von Tel 071 571 05 20 ein Werbesperre Abo für 9.90 im Jahr im Jahr. Als ich mehr Informationen darüber haben wollte und sagte, dass ich keine Verträge am Telefon mache, wurde aufgehängt. Mit freundlichen Grüssen Verena Studer
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  • Kommentar von ilic , windisch
    cao zame ich bekomme fast jeden tag anrufe betrif versicherun kredit heute habe ich auch ein anruf betrif kranken kasse, ich denke sie kommt aus ex Yu abrer sie hat information welche ich krankenkasse haben. ich habe sie gefragt fom wo sta sie diese info antwort ict sie arbeiten mit krankenkasse . habe ich nach firmen name gefragt kein antwort nur sie ist aus Luzern . nacher habe ich sie angerufe und hat ein ander frau am tel. was kann ich machen.
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  • Kommentar von Flor Gnilegge , Oberrohrdorf
    "Unbekannte Anrufe", also ohne sogen. "Clip" können selber gesperrt werden mir *99#. Zu Beachten ist dann allerdings, dass auch "Unbekannte Anrufe" von Bekannten/Verwandten nicht mehr durchgestellt werden. - Für Krankenkassen-Werber sind wir über 65, also sowieso zu alt.
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