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Occasions-Auto: So bekommen Sie einen guten Preis
Aus Espresso vom 23.06.2015.
abspielen. Laufzeit 04:45 Minuten.
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Services Occasions-Auto: So bekommen Sie einen guten Preis

Gerät man beim Verkauf eines Occasionsautos an den falschen Händler, können schnell mehrere Tausend Franken flöten gehen. «Espresso» sagt, worauf es zu achten gilt, damit man für sein altes Auto einen guten Preis bekommt.

Fast drei von vier Autos werden gebraucht verkauft. Und jeder, der sein altes Fahrzeug schon veräussern wollte, weiss: Das Feilschen um den Preis ist gar nicht einfach.

Dunkelblauer VW-Van steht auf einer Nebenstrasse.
Legende: Dieser VW wurde als Verkaufsobjekt angeboten. Die Preisvorschläge dafür differenzierten stark. SRF

«Kassensturz» machte den Test und bot einen beliebten, vierjährigen Mini-Van mit etwa 40‘000 Kilometern und gewissen Gebrauchsspuren zehn Händlern zum Kauf an. Mit dabei waren verschiedenste potenzielle Abnehmer: Von der grossen Markengaragen, bis hin zum Import-/Exporthändlern, dessen Visitenkarten an so manchem Auto kleben.

Auto-Check lief sehr unterschiedlich ab

Die Offerten fielen sehr unterschiedlich aus und zeigten Differenzen von mehreren Tausend Franken. Das höchste Gebot war über 50 Prozent höher als das tiefste. Überraschend: Den niedrigsten Preis bot nicht etwa der Visitenkarten-Händler, sondern ein grosses, bekanntes Autohaus.

Die Verkaufsgespräche liefen ähnlich ab. Zuerst prüften die Verkäufer den theoretischen Wert des Autos, zum Beispiel anhand von Schätztabellen wie Eurotax. Noch wichtiger sind aber Onlineplattformen wie car4you oder autoscout24. Sehr unterschiedlich lief dann die eigentliche Prüfung des Autos ab. Einige Händler unterzogen das Kaufobjekt einer sehr genauen Kontrolle. Andere schauten nicht einmal in den Innenraum des Fahrzeuges.

Wie komme ich zu einem anständigen Angebot?

  • Der «Kassensturz»-Test zeigt: Es lohnt sich auf jeden Fall, verschiedene Offerten einzuholen. Fragen Sie also mehrere Händler an.
  • Das Optische spielt eine grosse Rolle: Reinigen Sie das Auto vor einem Verkaufsgespräch deshalb gründlich innen und aussen.
  • Der potenzielle Käufer wird Sie als erstes nach Ihren Preisvorstellungen fragen. Überlegen Sie sich deshalb vorher: Zu welchem Preis möchte ich das Auto verkaufen? Welches ist das unterste Gebot?
  • Einen möglichen Preis kann man zum Beispiel mithilfe einer Online-Schätzung von Eurotax oder auf den gängigen Autoverkaufs-Plattformen ermitteln. Natürlich muss man dann noch die Marge des Händlers berücksichtigen.
  • Automobilclubs bieten Occasionstests an. Das kann sinnvoll sein, denn hier kann der Wert des Autos genau eingeschätzt werden. So hat man einen konkreten Preis und erst noch schriftlich dokumentiert, dass das Fahrzeug in Ordnung ist. Ein solcher Test kostet zwischen 130 und 240 Franken.

Tipps von Fachleuten:

  • Video
    Christoph Aebi, Autoscout24: Wie verliert mein Auto möglichst wenig an Wert?
    Aus Kassensturz vom 23.06.2015.
    abspielen

    Christoph Aebi, Geschäftsführer von Autoscout24

    Welche Faktoren sind bei einem Auto zu beachten, damit es möglichst wenig an Wert verliert?

  • Video
    Pascal Berchtold, TCS: Wie bereite ich mein Auto richtig vor?
    Aus Kassensturz vom 23.06.2015.
    abspielen

    Pascal Berchtold, TCS

    Wie bereite ich mein Auto richtig vor?

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Thoma , Bassersdorf
    Schlussendlich entscheidet immer der Besitzer, was für ihn akzeptabel erscheint. Über ein privates Inserat (Referenz der Händler) lässt sich bestimmt der höchste Verkaufspreis erzielen, generiert aber auch am meisten Aufwand. Dass die AMAG Autowelt tiefe Ankaufspreise auf eigene Marken bietet (auch bei Eintausch aus pers. Erfahrung), erstaunt sehr. AMAG scheint entweder am Eintausch nicht interessiert oder sich der Treue ihrer Kunden sehr sicher zu sein. In meinem Fall zu sicher...
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  • Kommentar von Kurt Müller , Chalfont St. Peter, UK
    Ein qualitativ fraglicher Artikel. Da wird nicht einmal das zum Verkauf stehende Fahrzeug genau beschrieben, bzw. benannt. Dann steht kein einziger der gebotenen Preise (in Franken) drin. Und zu allerletzt wird kein einziger der getesten Betriebe genannt. Was soll ein solcher Beitrag?
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    1. Antwort von Test in der TV-Sendung "Kassensturz" (SRF)
      Guten Tag, Die Preise und Namen der Autoverkäufer wurden am Dienstagabend in der TV-Sendung "Kassensturz" veröffentlicht. Online-Artikel: http://www.srf.ch/konsum/themen/konsum/autohaendler-im-check-miese-offerten-fuers-occasions-auto
  • Kommentar von Lucy von Sprecher , Zürich
    Die niedrigsten Preise bekommt man bei Emil Frey. Indirekt wird dies auch in diesem Artikel bestätigt: "Überraschend: Den niedrigsten Preis bot nicht etwa der Visitenkarten-Händler, sondern ein grosses, bekanntes Autohaus." Da ich oft meine Autos wechsle habe ich es mir mittlerweile zu amüsanten Tradition gemacht, auch bei Emil Frey eine Offerte einzuholen. Resultat: IMMER boten mir die dortigen Händler mit grossem Abstand den geringsten und unverschämtesten Preis.
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