Elektrostatisch aufgeladene Kleidung

Gegen elektrostatisch aufgeladene Kleidung hilft grössere Luftfeuchtigkeit. Im Winter, wenn die Luft trockener ist, hilft also ein Luftbefeuchter. Diesen und weitere Tipps gegen die lästigen Mini-Stromschläge haben «Espresso»-Hörerinnen und Hörer eingeschickt.

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Bildlegende: Grössere Luftfeuchtigkeit gegen elektrostatisch aufgeladene Kleidung Colourbox

Wenn die Luft im Freien feuchter ist als in der Wohnung, kann man die Kleider vor dem Anziehen an die frische Luft hängen. Ein Trick für diejenigen, welche gerade die Haare gewaschen haben: Den Pullover mit feuchten Haaren anziehen und erst dann föhnen.

Synthetische Kleidungsstücke laden sich besonders häufig elektrostatisch auf, da sie kaum Feuchtigkeit aufnehmen. Mit Kleidern aus Naturfasern verringert sich das Problem.

Unangenehm ist es, wenn wegen der Aufladung der Rock an den Beinen klebt: Ein dünner Unterrock aus Baumwolle kann die Aufladung verringern.

Beim Schuhwerk fördern dicke Gummisohlen die elektrostatische Aufladung, da durch die isolierende Wirkung der Sohle die Elektrizität nicht abgeleitet wird. Abhilfe schaffen Ledersohlen, dünne Gummisohlen oder kurzes Herumlaufen barfuss oder in Socken bzw. Strümpfen.

Kleider laden sich weniger elektrostatisch auf, wenn sie mit Weichspüler gewaschen wurden. Es gilt jedoch zu bedenken, dass Weichspüler die Umwelt belasten. Daher sollte man die Elektrizität lieber einfach ableiten, indem man einen geerdeten Gegenstand möglichst grossflächig mit einer oder beiden Händen anfasst (z.B. einen Heizkörper oder einen Wasserhahn). Grossflächiges Anfassen verhindert, dass es einen unangenehm elektrisiert.