So werden Sackmesser sauber

Das Schweizer Sackmesser ist viel im Einsatz und will gepflegt sein. Doch wie bringt man die beliebte Vielzweck-Hilfe wieder richtig auf Vordermann? «Espresso» hat es herausgefunden. Klar ist: In der Spülmaschine hat das Taschenmesser nichts zu suchen.

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Bildlegende: Will gepflegt werden: das Sackmesser Colourbox

Mit lauwarmen Wasser kann man Sackmesser schnell und schonend reinigen. Bei starkem Schmutz hilft auch etwas Abwaschmittel, raten «Espresso»-Hörer.

Weniger empfehlenswert ist es das verschmutzte Sackmesser jeweils mit offenen Klingen in die Geschirrspülmaschine legt. Robert Elsener, Leiter Qualitätsmanagement von Victorinox rät davon ab: «Im Geschirrspüler wird es sehr heiss, das kann das Plastikgehäuse des Messer beschädigen.»

Rostspray ist nicht gerade appetitlich

Ebenfalls nicht empfehlenswert: Das Sackmesser über Nacht in Wasser oder Essig einzulegen. Dies greife das Messer zu sehr an und könne Rost verursachen.

Auch bekannte Reinigungs- und Rostsprays seien für die Sackmesser nicht geeignet, sagt Elsener: «Diese Sprays greifen die Klingen an. Zudem schmeckt beim nächsten Pick-nick der Apfel plötzlich nach Rostspray.»

Zur not tut's Sonnenblumenöl

Um das Messer zu ölen, empfiehlt Elsener ein spezielles Sackmesseröl, dass auch Lebensmittel tauglich sei. Zur Not gehe auch ein Vaselin- oder Sonnenblumenöl.

Bei Sackmessern mit Uhr oder Höhenmesser müsse man zuerst die Batterie entfernen, bevor man sie reinigen könne. Dies weil die Elektronik im Messer nicht wasserdicht sei, so Elsener. Danach das Gehäuse gut trocknen lassen.