«Smart Grids»: Das intelligente Stromnetz

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  • Wie viel Lärm müssen Nachbarn dulden?

    «Espresso»-Hörerin Sonja Martinez wohnt mit ihrem Mann und den Kindern in der einen Hälfte eines Doppeleinfamilienhauses. Die Nachbarn sind sehr lärmempfindlich und stören sich vor allem am Kinderlärm. Sie verlangen nun absolute Ruhe ab sieben Uhr abends.

    Laut DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo müssen Frau Martinez und ihre Familie dieser Forderung nicht nachkommen. Die übliche Nachtruhe gilt von zehn Uhr abends bis - je nach Region - sechs oder sieben Uhr morgens. Ausserhalb dieser Zeit muss lediglich darauf geachtet werden, dass die Nachbarn nicht übermässig gestört werden.

    Während der Nachtruhe sollte man sich jedoch auf Zimmerlautstärke beschränken, um die Nachbarn nicht zu stören. Klar untersagt ist dann zum Beispiel laute Musik oder Handwerksarbeiten wie Bohren oder Hämmern.

    Matthias Schmid

  • «Smart Grids»: Das intelligente Stromnetz

    Die Zukunft der Atomenergie in der Schweiz ist nach den jüngsten Ereignissen in Japan mehr denn je in Frage gestellt.

    Alleine mit der optimalen Nutzung und intelligenten Steuerung des Stromnetzes könnten allfällige Versorgungslücken verhindert werden, ohne dass der Stromkunde im Haushalt davon etwas merkt.

    Bisher produzieren Kraftwerke soviel Strom, wie die Konsumenten effektiv verbrauchen. In Zukunft werden Stromnetze intelligenter gesteuert, so dass die Stromkunden nur den Strom beziehen, der effektiv zur Verfügung steht. Mit sogenannten «Smart Grids» können zum Beispiel Heizung, Boiler oder andere Gerätschaften für kurze Zeit vom Netz genommen werden.

    Matthias Schmid