Fiebermesser im Test: Was neue Geräte taugen

Ein Fieberthermometer gehört in jeden Haushalt, gerade in der Grippesaison. Denn mit Fieber signalisiert der Körper, dass etwas nicht stimmt. «Kassensturz» und «K-Tipp» haben 10 Kontaktthermometer und 3 Ohrthermometer getestet. Sie kosten zwischen 5.50 und 79 Franken.

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Fiebermesser im Test: Was neue Geräte taugen

6:24 min, aus Kassensturz vom 27.10.2009

Schülerinnen einer Krankenpflegeschule in Wilhelmshaven haben die Fieberthermometer für «Kassensturz» getestet. Unter der Zunge massen sie mit Kontaktthermometern. Unter der Achsel nahmen sie die Temperatur nicht. Dort sollte man das Fieber nicht messen, die Werte sind zu ungenau. Dafür ist das Ohr gut: Der Sensor des Ohrthermometers misst die Temperatur am Trommelfell. Vorteil: Es geht sehr schnell.

Wichtig für den Test: Die Werte müssen nachvollziehbar sein. Deshalb wiederholten die Tester die Messungen mehrmals an derselben Person. Zusätzlich führten auch Laien Temperaturmessungen durch und testeten so die Praxistauglichkeit. Ein spezialisiertes Labor testete die Geräte auf Messgenauigkeit, Handhabung und Robustheit. Der Techniker prüfte die Messgenauigkeit im isolierten Wasserbad bei 36, 38, 40 und 42 Grad.

Die meisten Thermometer geben einen Signalton, wenn die Messung abgeschlossen ist. Beim schnellsten Kontaktthermometer war das nach 7 Sekunden der Fall, das langsamste brauchte 38 Sekunden. Fazit des Tests: Auch wer einen heissen Kopf hat soll kühl rechnen: Es gibt gute Thermometer für wenig Geld.