So frittieren Sie richtig

Egal, was man von Pommes Frites hält, richtig ungesund werden die Pommes erst dann, wenn man falsch frittiert. Folgende Empfehlungen sollten deshalb beachtet werden:

Pommes Frites in Öl Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Richtig frittieren will gelernt sein Colourbox

  • Frittierte Lebensmittel nehmen das allermeiste Fett erst nach dem Frittieren auf, beim Abkühlen nämlich. Darum: Fertige Pommes immer gut abtropfen lassen und sofort trocken tupfen, während sie noch warm sind.
  • Fremdstoffe machen das Öl rasch ungeniessbar: Nicht über der Fritteuse würzen und möglichst keine unterschiedlichen Lebensmittel (etwa Fisch/Pommes) im selben Öl frittieren.
  • Frittieröl kann mehrmals verwendet werden, wenn man es nach jedem Gebrauch filtert. Es sollte luftdicht und vor Licht geschützt aufbewahrt werden.
  • In erster Linie muss Frittieröl hitzebeständig sein. Empfehlenswert sind hocherhitzbare Öle, die sogenannten High-Oleic-Öle aus Sonnenblumen und Raps.
  • Öl, das nicht mehr gut ist, schäumt beim Frittieren und es entsteht eine Rauchentwicklung. Spätestens dann sollte man das Öl wechseln.
  • Bei über 175 Grad steigt die Gefahr, dass sich krebserregendes Acrylamid bildet und das Öl verdirbt. Sinkt die Temperatur zu tief, saugen die Pommes zu viel Fett auf. Ideal sind Temperaturen zwischen 165 und 175 Grad.
  • Höchstens 100 Gramm Pommes Frites auf einen Liter Öl.