Zum Inhalt springen

Header

Salz
Legende: Keystone
Inhalt

Testsieger Edel-Salze sind nicht besser

Stiftung Warentest untersuchte 36 Meeres-, Stein- und Haushalts-Salze auf ihre chemischen Inhalte sowie auf den Geschmack. Fazit: Haushalt-Salze sind besser als die Exoten.

Der Mensch braucht zum Leben etwa drei Gramm Salz am Tag. Neben dem herkömmlichen Speisesalz gibt es im Handel auch Meer- oder Steinsalze. Doch sind diese speziellen Salze besser als Haushaltssalz?

Der Test von «Stiftung Warentest» sagt Nein, denn das «beste» Salz ist ein normales Speisesalz. Exotische Salze werden oft vor allem durch die mit Aussagen wie «80 Mineralien und Spurenelemente» beworben – von denen im Test jedoch nur Bruchteile enthalten waren.

36 Salze mit oder ohne Anreicherungen wurden im Test untersucht. Die meisten dieser Salze unterscheiden sich chemisch nicht gross, denn sie bestehen grösstenteils aus Natriumchlorid, auch Kochsalz genannt.

Die Testkriterien:

  • Sensorische Beurteilung (40%)
  • Chemische Qualität (35 %)
  • Verpackung (5%)
  • Deklaration (20%)

Die zwei besten Meersalze

Meersalz enthält von Natur aus kaum Jod. Gewonnen wird es in südlichen Meerländern maschinell und wird kristallisiert durch Wind und Sonne stufenweise zu Meersalz.

«natural» von Flor de Sal d’es Trenc
Preis: 12.20 CHF* (180g)
Note: 2,3** (gut)

«Le Guérandais Fleur de Sel» von Sel de Guérande
Preis: 7.50 CHF* (125g)
Note: 2,4** (gut)

Dieser Test mit ausführlicher Tabelle kann für 3.- Euro bezogen werden bei test.de, Link öffnet in einem neuen Fenster. *Preise in Onlineshops am 16. Oktober 2013. ** nicht in der Schweiz erhältlich. *** Deutsches Benotungssystem (0 = sehr gut / 5,5 = mangelhaft). Quelle: «Test» vom Oktober 2013.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Gianfranco Blaser , Root
    ich dachte eigentlich, dass bei etwas speziellen Salzen vor allem der mögliche Geschmack, resp. das dekorative bei schwarzen oder rosaroten Salzen im Vordergrund steht. Eine chemische Analyse auf diese Salze zu machen finde ich geradezu am Ziel vorbei geschossen, was interessierts ob ein schwarzes Hawaii Salz eine andere chemische Zusammensetzung hat oder nicht ?, geht doch darum , dass es schwarz ist, anders als gewohnt, dekorativ und für "feinfühlige" vielleicht ganz leicht anders schmeckt
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von M. Bolder , Muhen
      Insofern unterschiedliche Salze mehr oder weniger Schadstoffe enthalten, interessiert mich die chemische Zusammensetzung durchaus!
  • Kommentar von S. Pflaum , Zürich
    Mit Fluor angereichertes Speisesalz erschwert die Aufnahme von Jod durch unsere Schilddrüse.... Weshalb unser Speisesalz Jod enthält ist nachvollziehbar, aber weshalb unser Speisesalz gleichzeitig noch "Fluor" enthalten muss, ist und bleibt mir ein Rätsel..Immerhin ist Fluor eines der giftigsten Abfallprodukte aus der Aluminiumherstellung.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von M. Bolder , Muhen
      Sie können doch in jedem Supermarkt zwischen reinem Salz oder solchem mit Zusatz von Jod oder Fluor wählen. Wählen Sie einfach das Produkt, das Ihnen entspricht. Die Zähne müssten Sie sich dann wohl auch mit Zahnpasta ohne Fluor putzen. Die gibt es durchaus, z. B. unter den Ayurveda-Produkten.
  • Kommentar von Roger Meier , Winterthur
    Soll uns hier weisgemacht werden, wir sollen uns weiterhin das Kochsalz mit jod und fluor reinhauen? Never. Damit würd ich allenfalls im Winter die Einfahrtsstrasse bestreuen.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten