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Arbeit Fettnäpfchen beim Weihnachtsessen

Alle Jahre wieder folgt die Einladung des Chefs zum Weihnachtsessen. Das kann ein sehr vergnügter und heiterer Abend werden. Muss es aber nicht. Es gibt ein paar Fettnäpfchen zu beachten, in die man nicht hineintreten sollte.

Legende: Audio Weihnachtsessen Knigge abspielen. Laufzeit 03:55 Minuten.
03:55 min, aus Espresso vom 27.11.2014.

Fettnapf 1: Schwänzen

Das Weihnachtsessen ist ein Geschäftsanlass. Mitmachen ist obligatorisch, zumindest moralisch. Wer keine wirklich wichtige Entschuldigung hat, sollte gehen. Denn wer keine Lust zeigt, sendet damit aus, dass ihm das Betriebsklima nicht so wichtig ist.

Fettnapf 2: Den Chef duzen

Knigge-Expertinnen warnen immer wieder davor: die lockere Atmosphäre eines Weihnachtsessen ist nicht dazu da, dem Chef das Du aufzuzwingen. Beim Duzismachen gilt nach wie vor: Rang vor Alter vor Geschlecht.

Fettnapf 3: Alte Rechnungen begleichen

Es ist keine gute Idee, das Weihnachtsessen als längst fällige Gelegenheit zu nutzen, um dem ungeliebten Bürokollegen Flückiger mitzuteilen, dass er Schweissfüsse hat. Denn wer so beginnt, redet sich schnell ins Feuer und macht am Ende des Abends auch vor der Teppichetage nicht Halt. Das bereut man spätestens am nächsten Morgen.

Fettnapf 4: Zuviel Alkohol

Man darf an einem Weihnachtsessen auch mit Wasser anstossen. Aber Alkohol ist auch nicht verboten. Zu beachten ist aber, dass man sich soweit im Griff hat, dass man keinen peinlichen Schabernack treibt. Machen Sie sich also auf der Tanzfläche nicht allzu fest zum Affen, denn schon ein paar Stunden später wird Ihnen Flückigers Youtube-Video die Schamesröte ins Gesicht treiben (siehe Fettnapf Nr. 3).

Fettnapf 5: Handy

Das Mobiltelefon hat am Esstisch nichts verloren. Am Weihnachts-Esstisch sowieso nicht.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Emil Sandrock, Emmen
    Das soll wohl ein Weihnachtswitz sein?! Ich sehe meine Arbeitskollegen öfter und länger als meine Ehefrau, dann soll ich aus "moralischen" Gründen auch noch meine Zeit beim Essen mit ihnen verbringen. Ich leiste hervorragende Arbeit im Beruf - DAS ist mein Job und essen gehen ist NICHT mein Job. Ich bin jedes Jahr guten Gewissens daheim geblieben und hab das auch genau so kommuniziert. Meiner Karriere schadet das nicht WEIL ich zeige was meine Prioritäten sind. Sandrock
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten