Zum Inhalt springen

Header

Packung mit Chinaböllern
Legende: Solche Chinaböller werden gerne über die Grenze geschmuggelt. ejpd
Inhalt

Familie und Freizeit Hände weg von Chinaböllern & Co

Auf den ersten August hin versuchen Feuerwerkfanatiker verstärkt, pyrotechnische Gegenstände in die Schweiz zu importieren. Dabei schrecken sie nicht vor illegalen Knallern und Böllern zurück. Die Grenzwache warnt vor Bussen, administrativem Aufwand und vor allem vor Verletzungen.

Audio
Hände weg von Chinaböllern & Co
03:40 min, aus Espresso vom 30.07.2013.
abspielen. Laufzeit 03:40 Minuten.

Sogenannte Bodenknaller sind gefährlich und in der Schweiz verboten. «Entweder sind die Personen, die die Knallfrösche oder die Chinaböller anzünden wollen, gefährdet oder aber es sind die Zuschauer, die dadurch einer Gefahr ausgesetzt sind», warnt Patrick Gantenbein vom Grenzwachkorps Basel.

Wenn im Rahmen einer Kontrolle illegales Feuerwerk gefunden wird, dann wird die Ware beschlagnahmt. Zusätzlich müssen die Grenzwächter einen Rapport ausfüllen und die Sache dem Bundesamt für Polizei melden.

Wer erwischt wird, muss mit Aufwand rechnen

Ob es zu einer Verzeigung kommt, ist Sache des Bundesamts. «Auf jeden Fall wird es mühsam für den Reisenden, denn er muss mit erheblichem Zeitverlust an der Grenze rechnen und administrative Aufgaben über sich ergehen lassen», gibt Gantenbein zu bedenken.

Wenn jemand Feuerwerk vom Ausland importieren will, dann soll er sich vorgängig am Zoll informieren, wie viel und welche Ware er importieren darf. Grundsätzlich gilt eine Beschränkung von 2,5 Kilogramm. Bodenknaller wie die «Chinesische Knatterschnur», Knallfrösche oder Chinaböller sind verboten.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von J. Michel , Schliern
    Spätestens am 1. August schäme ich mich vor den Tieren und Pflanzen (die ja nicht wie empfohlen das Fenster schliessen können), dass ich zu dieser Gattung gehöre!! Wann werden endlich anständige Alternativen angeboten und nur diese? Uebrigens frage ich mich, ob diese Leute nicht merken, dass ein solches Verhalten ein zünftiges Eigengoal ist?
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Roland Hegglin , Menzingen
    Das ganze Jahr sollen alle auf die Umwelt schauen, nur am 1. August spielts keine Rolle mehr und wenn jede Seegemeinde 1x im Jahr ihr Gewässer verschmutzt, störts auch keinen. Die Umweltpolitik ist meiner Meinung nur Gewissensberuhigung von uns Menschen. Noch zum 1. Satz dieses Artikels...frage mich, welche Feuerwerke nicht gefährlich sind, ausserdem Knallfrösche habe ich gleich vor 2 Wochen an einem Kiosk für einen Geburtstag gekauft, die gab es vor Jahren schon und sind plötzlich verboten
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Urs Gehrig , F-Montpellier
    Man muss sich nur einmal näher betrachten, was nach dem Abfeuern auf dem Boden zurückbleibt. Und wieviele Rückstände gibt es vom Feuerwerk nach dem Abbrennen ? Es ist eigentlich nur eine ungeheuerliche Umweltverschmutzung.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten