Richtig trainieren mit Pulsmesser

Die Pulsuhr kann richtig eingesetzt eine wertvolle Trainings-Unterstützung sein. «Kassensturz» hat für Sie die wichtigsten Tipps für den Sport mit dem richtigen Puls zusammengefasst.

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Vorteile des Trainings mit Pulsuhr

Sport treiben mit der Pulsuhr am Handgelenk, lohnt sich vor allem bei Sportanfängern oder  Wiedereinsteigern. Die Pulsmessung hilft, dass die Trainingsintensität im grünen Bereich bleibt. So vermeidet man eine Unter – bzw. Überforderung.

Maximalpuls bestimmen leicht gemacht

Für ein optimales Training mit Pulsuhr bestimmt man zuerst seinen Maximalpuls. Dieser ist von Person zu Person verschieden und hängt primär vom Alter ab. Geschlecht, Gewicht und körperliche Verfassung hingegen spielen so gut wie keine Rolle, erklärt der Sportwissenschaftler Michael Müller von der Crossklinik in Basel. Die Bestimmung des Maximalpulses ist einfach und lässt sich laut Michael Müller mit einer Pulsuhr auch problemlos selber machen: «Es reicht während ein paar Minuten das Tempo bis zum Maximum zu verschärfen. Wichtig ist, dass man wirklich voll an seine Grenzen geht.»

Trainieren mit gewünschter Intensität

Der Maximalpuls entspricht einer Art persönlicher Belastungsgrenze. Je nach Trainingsziel und Formstand wählt man nun die Intensität aus. Zum Beispiel einen Intensitätsbereich von 70  bis 80 Prozent für fortgeschrittene Ausdauersportler. Den gewünschten Bereich lässt sich auf der Pulsuhr eingeben. Ist der Puls unter oder über dieser Spannweite, wird der Sportler mit einem akustischen Signal «gewarnt». Eine kontraproduktive Unter- oder Überforderung kann so vermieden werden.

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Pulsmesser: Nicht alle bleiben im Takt

7:33 min, aus Kassensturz vom 24.4.2012