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Hundesteuer: Grosse Unterschiede
Legende: Hundesteuer: Grosse Unterschiede SRF
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«Ganz tierisch» Hundesteuer: Grosse Unterschiede

Je nach Kanton bezahlen Hundehalter unterschiedlich hohe Steuern für ihre Vierbeiner. Warum ist das so? Und wofür werden diese Steuereinnahmen wieder ausgegeben? «Espresso» hat nachgefragt.

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Hundesteuer: Grosse Unterschiede
04:00 min, aus Espresso vom 24.01.2012.
abspielen. Laufzeit 04:00 Minuten.

Hundehalter bezahlen für ihre Vierbeiner Steuern. Je nach Kanton sind diese unterschiedlich hoch: In der Stadt Bern betragen die Steuern beispielsweise 100 Franken, in Zürich und Basel jedoch 180 Franken. Warum diese Unterschiede? Und was passiert überhaupt mit der Hundesteuer? «Espresso» ist im Rahmen der neuen Tierserie diesen Fragen nachgegangen.

Zürich gibt einen Teil an den Kanton ab

In der Stadt Zürich leben etwa 6400 Hunde. Die Steuern für diese Tiere bescheren der Stadt rund eine Million Franken pro Jahr. Dieses Geld wird eingesetzt für den Unterhalt von circa 400 Robidogs und zusätzlich 400 Abfallbehälter. Die Stadt muss diese regelmässig leeren und die Dispenser mit den neuen Säckchen auffüllen. Dazu kommen das Putzen von Strassen, Trottoirs oder Plätzen und die Abfallentsorgung. 30 von diesen 180 Franken gibt Zürich zudem an den Kanton ab.

Basel finanziert Aufklärung

Basel Stadt finanziert mit den Einnahmen der Hundesteuer ähnliche Aufwände. Ein Teil davon fliesst zudem in eine besondere Aktivität, wie Markus Spichtig, Leiter des Veterinäramtes BS erklärt: «Wir finanzieren damit das Projekt ‚Kind und Hund‘. Mit diesem Projekt vermitteln wir Kleinkindern, wie sie sich gegenüber Hunden zu verhalten haben.» Laut Spichtig decken die Hundesteuer-Einnahmen von 800‘000 Franken die Ausgaben nur knapp.

Bern muss querfinanzieren

Da fragt man sich, wie die Stadt Bern auskommt, denn sie verlangt lediglich 100 Franken pro Hund. Mehr sei nicht möglich, sagt Reto Nause, Vorsteher der Direktion Sicherheit, Umwelt und Energie der Stadt Bern: «Die Hundesteuer ist aufgrund eines gesetzlichen Maximums auf 100 Franken festgelegt worden. Die Gemeinden hatten in der Vergangenheit nicht die Möglichkeit, mehr zu verlangen.»

Insgesamt kommen in der Stadt Bern 270‘000 Franken zusammen. Mit diesem Geld könne man gerade so den administrativen Aufwand decken, sagt Reto Nause. Der Unterhalt der 78 Robidogs müsse deshalb aus den allgemeinen Steuereinnahmen finanziert werden. So bezahlen in Bern Bewohner ohne Vierbeiner also auch für Hundeeinrichtungen.

Umgekehrt könnte es aber auch möglich sein, dass Einnahmen aus der Hundesteuer zum Beispiel für den Strassenbau verwendet werden. Dies, weil die Hundesteuer nicht zweckgebunden ist und in die allgemeine Staatskasse fliesst.

Kaum Überschüsse für die Städte

Vor einem Jahr gab es Bestrebungen, die 26 verschiedenen Hundegesetze zu vereinheitlichen und ein nationales Gesetz zu schaffen. National- und Ständerat haben dies aber abgelehnt.

Weder in Bern noch Basel oder Zürich weiss man genau, welche Kosten die Hunde genau verursachen. Alle drei Städte betonen aber, dass die Hundesteuer so festgelegt werde, dass sie die Aufwände decke und es kaum Überschüsse gebe.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Manteuffel , Versoix
    Die Hundesteuer gehört abgeschafft. Nicht alle haben Kinder jedoch alle bezahlen für diese, warum also keine "Kindersteuer" einführen, oder Touristensteuer für alle Touristen... In vielen europäischen Ländern gibt es keine Hundesteuer, warum bei uns? Es reicht!!!
    1. Antwort von Stefanie kugler , Schaffhausen
      160.- 130.- für den hund und 30 für den kanton? Euch hackt es doch!! Dan sollen die katzenbesitzer auch bezahlen. Verdammte abzocke!
  • Kommentar von Simon Arnold , Altdorf
    Schat mal hier: http://www.altdorf.ch/de/alle/dienstleistungen/welcome.php?dienst_id=5332 :)
  • Kommentar von Erich Rossmann , 6340 Baar
    Die Hundesteuer sollte je nach grösse des Tieres veranlast werden. Ich zahle für einen meinen 2 kg Hund gleich viel wie einer mit 40 kg Mein Hund macht kein einziges Geschäft auf öffentlichen Boden. Aber das ist wie bei den Autos einer der 100 000km fahrt zahlt gleich viel wie einer mit 1000 km MFG E. Rossmann
    1. Antwort von Stefanie kugler , Schaffhaisen
      Und das soll ein hund sein? Also hunde gehören auf den boden und nach draussen. Nicht in die tasche und auch nicht im katzenklo. Hier wäre ein theorie kurs eventuell nützlich