Missverständnisse mit Vierbeinern

Hunde, die an der Leine ziehen und bellen. Katzen, die sich nicht im Kistchen versäubern: Über Probleme bei der Erziehung von Haustieren spricht «Espresso» mit der Tierpsychologin und Verhaltenstherapeutin Barbara Fehlbaum.

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Vielfach werde das Verhalten der Tiere falsch interpretiert, sagt Barbara Fehlbaum. «Wenn der Hund an der Leine aggressiv ist, dann deutet das daraufhin, dass er seinen Besitzer beschützen will.

Dieses Verhalten könne man dem Hund abgewöhnen, in dem man ihm klar zeige, dass der Mensch der Chef sei und man alles unter Kontrolle habe.

Macht eine Katze nicht ins Kistchen, liegt es oft am Kistchen selbst oder an dessen Standort. Oft sei das Kistchen zu klein, so die Erfahrung der Verhaltenstherapeutin. Wichtig sei aber, dass eine körperliche Ursache für das Verhalten ausgeschlossen werden könne.

Probleme mit Haustieren würden oft nicht angegangen, sagt Barbara Fehlbaum. «Manchmal schämen sich die Betroffenen oder sie wissen gar nicht, dass man das Fehlverhalten des Hundes oder der Katze ändern kann.» Eine Verhaltensänderung sei aber bis ins hohe Alter der Haustiere möglich.