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Aktion gegen Markenpiraterie am Flughafen
Aus Espresso vom 15.04.2014.
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Konsum Aktion gegen Markenpiraterie am Flughafen

Ob Gucci-Täschchen oder Rolex am Handgelenk: Wer gefälschte Markenwaren in die Schweiz einführt, verstösst gegen das Gesetz. Allein die Zollstelle am Flughafen Zürich hat im ersten Quartal 2014 in über 200 Fällen gefälschte Ware entdeckt.

Zusammen mit dem Verein «Stop Piracy» informiert der Flughafen während der Frühlingsferienzeit mit einer Standaktion.

So sollen möglichst viele Reisende erreicht und über Fälschungen und Piraterie aufgeklärt werden, heisst es in einer Mitteilung.

«Hände weg von Fälschungen»

Auf ein Schnäppchen in den Ferien soll lieber verzichtet werden, schreibt der Verein weiter. Denn ein vermeintlich harmloses Angebot sei kein Kavaliersdelikt.

Oftmals stünden hinter den gefälschten Markenwaren organisierte Banden, die sich weder um Arbeitsbedingungen, Qualität oder Sicherheitsstandards kümmerten.

Auch würden sie weder Steuern noch Sozialabgaben bezahlen. Die Aufklärungsaktion am Flughafen Zürich trägt dann auch den Titel: «Hände weg von Fälschungen».

Unangenehme Konsequenzen für Reisende

Wer sich in seinem Ferienort doch zu einem Kauf hinreissen lässt, und sei es «nur» ein einziges T-Shirt, muss mit Konsequenzen rechnen.

Wie der Verein «Stop Piracy» auf seiner Internetseite schreibt, muss jeder damit rechnen, dass ihm der Zoll die Ware wegnimmt und diese dann vernichtet. Möglich ist aber auch eine Klage eines Markenherstellers auf Schadenersatz. Dagegen sollten sich betroffene Touristen aber hingegen wehren (siehe Serviceartikel in der Linkbox).

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5 Kommentare

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  • Kommentar von M. Tschanz , Thun
    Ich finde, primär jammern die Original-Hersteller etwas von Milliarden-Verlusten ... Also gehen die Witzbolde davon aus, dass jeder der z.B. eine gefälschte Rolex kauft im Urlaub, damit eine echte teure umgehen will. Fragt sich also, wer würde sich das Echte leisten wenn es keine Kopien gäbe? Vermutlich ein kleiner unbedeutender Bruchteil. Man darf vermutlich eher davon ausgehen dass damit auf einfachste Weise Kasse gemacht wird und das Wohl der Menschen leider eher zweitrangig ist und bleibt.
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  • Kommentar von h.moser , Basel
    Vor noch gar nicht allzu langer Zeit wurden hier in der Schweiz teure Markenuhren ,unter anderem auch Rolex gefunden, welche wie ich gelesen habe in Ihren Originalgehäusen Billigstwerke aus Fernost verbaut haben, und dann sehr sehr teuer verkauft haben ..!! Ich frage mich ,wo ist der Unterschied, ob ich für eine teure Markenuhr tausende von Franken bezahlen soll, mit der Ungewissheit ev viel Geld für ein Billigwerk ausgegeben zu haben, wessen ich mir erst bei einer Reperatur bewusst bin ..?
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  • Kommentar von d.hinterfrager , ob der Halden
    Das ist doch die Ohnmacht der Behörden! Sie sind unfähig die Produzenten oder die Händler in deren Länder zu fassen (Korruption). Da geht man zur Augenwischerei über und packt den Käufer am Zoll. Es ist anzunehmen, dass dabei nur ein verschwindend kleiner Anteil der gefälschten Produkte gefunden wird.
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