Die Feinde der Schokolade

Wie man Schokolade richtig lagert, kann man von den Produzenten lernen. Licht, Fremdgerüche und grosse Temperaturschwankungen setzen Schokolade zu.

Schokoladenosterhase im Gras Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Licht verändert die Qualität der Schokolade ins Negative SRF

Rund 13 Millionen Schokolade-Osterhasen wandern heuer in Schweizer Einkaufskörbe. Allein 6 Millionen bei Migros und über 5 Millionen bei Coop, schätzen die beiden Grossverteiler. Bestseller sind Osterhasen aus Milchschokolade.

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Osterhasen fehlt's an Kakao

11 Osterhasen aus Milchschokolade, und keiner hat die «Kassensturz»-Jury überzeugt. Einige Hasen haben fast keinen Kakaogeschmack, andere sind zu süss, oder sie sind so dick gegossen, dass das Aroma leidet. Mehr

Mit der Herstellung von Osterhasen fangen die grossen Schokoladefabriken meist schon im Oktober an und sind in der Regel im Januar damit fertig. Richtig gelagert, nämlich bei höchstens 15 Grad und im Dunkeln, bleibe die Schokolade frisch, sagt Timna Rother vom Migros-Genossenschafts-Bund.

Daraus lässt sich für den Hausgebrauch lernen, wie man Osterhasen am besten aufbewahrt. Deshalb: Ist ein Osterhase auch noch so schön – einmal aus dem Versteck genommen, sollte man ihn möglichst schnell essen.

Echte Geniesser schützen ihre Osterhasen und andere Schokoladeprodukte:

  • Schokolade nimmt leicht Fremdgerüche an. Eine Verpackung schützt sie davor. Sie sollte aber keinen Eigengeruch absondern (wie es z.B. Karton tut).
  • Licht und Sonneneinstrahlung verändern die Qualität einer Schokolade. Also im Dunkeln lagern.
  • Grosse Temperaturschwankungen schaden Schokolade. Wenn sie aus dem Kühlschrank direkt in eine sehr warme Umgebung kommt, können sich Geschmack und Aussehen verändern.
  • Kälte: Deshalb Schokolade besser bei Raumtemperatur essen. Direkt aus dem Kühlschrank knackt sie zwar schön, entfaltet aber nicht den vollen Geschmack.