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Konsum Fragwürdige Werbeversprechen der Kosmetikindustrie

Haare wie Seide, eine Haut sanft wie Pfirsich oder Wimpern so leicht wie Schmetterlingsflügel: Die Kosmetikindustrie zeigt sich in der Werbung äusserst kreativ. Konsumentenschützer kritisieren, dass mit teils leeren Versprechen den Kunden viel Geld entlockt werde.

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Legende: Colourbox

«Nutrium Moisture» - Ein Begriff, der gut tönt, jedoch nichts anderes aussagt, als das das Duschgel die Haut pflegt und Feuchtigkeit spendet.

Eigentlich selbstverständlich für ein Duschgel. «Hie und da muss auch in Schmunzeln über solche Begriffe, aber in der Regel treffen sie zu», sagt Markus Abt, Kommunikationsleiter von Unilever Schweiz.

Forderung nach klarerer gesetzlichen Regelung

Sara Stalder von der Stiftung für Konsumentenschutz stört sich an vielen Werbeversprechen: «Gerade Kosmetikartikel sind in der Regel sehr teuer. Der Preis wird vielfach mit Versprechen gerechtfertigt, die nicht wissenschaftlich erwiesen sind.»

Auch Studienresultate, die die Versprechen stützen sollen, seien teils wenig seriös. Sara Stalder fordert deshalb eine klarere gesetzliche Regelung.

Der Konzern L’Oréal verteidigt die Werbeversprechen und die Studien, worauf sie sich beziehen. «Diese Tests sind Bestandteil der Produktakte, die jederzeit zur Prüfung von den Behörden eingesehen werden kann», heisst es in einer schriftlichen Stellungnahme.

Auch Markus Abt von Unilever weist darauf hin, dass es Vorgaben zu den Abläufen eines Tests gebe, die jederzeit eingehalten würden.

Welche Werbeversprechen finden Sie besonders unsinnig? Schreiben Sie Ihre «Favoriten» ins Kommentarfeld unten.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Bernet, Otelfingen
    Der revolutionäre "VitaComb", auch angeboten im TV, ist einfach ein mit 1000%igem Gewinn verkaufter Kamm mit unnützen Leds! Dieses China-Teil will den Kampf um Ihre Haare gewinnen! Das ist es einem media-shop Wert, hauptsächlich Männer stundenlang arg zu belügen! Es sollte in der EU per Gesetz verboten werden, solchen Umweltschrott direkt für den Müll produziert, verkaufen zu dürfen. Eine einfache Bürste bringt mind. soviel. BB aus O
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  • Kommentar von Gabriela Nehme, Der Drucker Shop Nehme, Winterthur
    Ich fülle in Winterthur Tintenpatronen auf. Ein besonders krasses Beispiel ist d. Slogan v. Brother, Firmenlogo: Brother - at your side. Ich finde, das ist die absolute Wahrheit, wenn man die Seite am Menschen meint, wo das Portemonnaie sitzt. Ein Beispiel: Das Set von 4 Patronen LC-985 kostet den Endkunden ca. Fr. 51.20. Es enthält drei Farbpatronen mit je 4,8 ml Inhalt und eine schwarze mit 8,7 ml Inhalt. Wir füllen die Farben mit 10ml, schwarz mit 15 ml und der Kunde zahlt Fr. 36.-- f.alle.
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    1. Antwort von Markus Mathis, Wiesendangen
      Frau Nehme, was hat Ihr Kommentar mit dem Thema Kosmetikprodukte zu tun? Ihr Geschäft in Ehren, aber das grenzt an verpönte Eigenwerbung ...
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  • Kommentar von Marianne Roe, Gwatt
    Da ist wohl jede selber schuld, wenn sie den Versprechungen glaubt. Einen einfachen Test kann man ja mal ein paar Monate machen, indem man ganz einfache Ph-freie Seiffe und eine Tube günstiges Make-up z.B. aus der Migros benutzt. Leider ist vor allem die Farbauswahl in der Schweiz katastrophal und es gibt auch nur noch diese permanent Make-ups die eine wasserfeste Fastnachtsmaske ergeben. Ich kaufe mein Make-up in England ein und bezahle sogar noch gerne viel mehr als in der Schweiz.
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