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Konsum Laserpointer: Bisher gefährlichstes Gerät beschlagnahmt

Konsumenten können Laserpointer ganz einfach im Internet bestellen. Auch Geräte, welche die Gesundheit massiv gefährden, sind erhältlich. Jetzt hat der Zoll den bisher gefährlichsten Laserpointer abgefangen. Attacken mit Laserpointern haben in letzter Zeit zugenommen.

Legende: Video Bisher gefährlichstes Gerät beschlagnahmt abspielen. Laufzeit 02:11 Minuten.
Aus Kassensturz vom 16.11.2010.

Der Zoll in Genf hat den Laserpointer beschlagnahmt. Die Berner Kantonspolizei untersuchte ihn im Labor. Das Gefährliche an diesem Gerät sei die extrem hohe Leistung von 680 Milliwatt, erklärt Peter Hofer von der Fachstelle für Lasertechnik der Kapo Bern gegenüber «Kassensturz». «Eine Bestrahlung von Bruchteilen einer Sekunde genügt, damit ein Auge erblindet.»

Bereits mehrere Zwischenfälle

Laserpointer sind eigentlich dazu gedacht, bei einer Präsentation auf einer Leinwand etwas zu zeigen. In letzter Zeit hat aber der unverantwortliche Gebrauch von Laserpointern zu verschiedenen Zwischenfällen geführt. So störten Unbekannte Rega-Piloten beim Starten und Landen. Um solche Attacken zu verhindern, ruft Experte Peter Hofer dazu auf, nur Geräte der Klasse 1 und 2 mit maximal einer Milliwatt Leistung zu kaufen.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Reto Gmür, Benz
    Ist doch wohl ein Witz! Jeder der sich so einen Laser in China bestellt, weiss was für ein krasses Gerät er kauft. Ausserdem gibt's Heute schon wesentlich stärkere "Laserpointer" zu kaufen. Damit kann man auf eine Distanz von 30 Metern einen Ballon platzen lassen. Das Zeug kommt Massenweise in unser Land, obwohl der Erwerb illegal ist. Was kann der Zoll schon machen? Statt alles zu verbieten, sollten einfach bessere Regeln her, ähnlich wie bei Feuerwaffen, dann ist das Problem gelöst.
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  • Kommentar von Paul Gmür, 6979 Brè
    Ich höre, dass der Bundesrat den gottverdammten Unfug einschränken möchte und von den Bürgerlichen gebremst wird. Geht es wieder um die Beschneidung der Freiheit von mündigen Bürgern ? Wenn Bauern politisieren, dann nur weil ihre Kühe den Kopf schütteln. Paul Gmür
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  • Kommentar von Michael Netsereab, Därstetten
    :)
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