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Screenshot Our common food
Legende: Unter dem Patronat des FAO-Komitees wird den Lebensmitteln besondere Beachtung geschenkt. SRF
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Konsum Lebensmittelverschwendung: Ideen gesucht

Jährlich werden weltweit 1,3 Milliarden Tonnen geniessbare Lebensmittel weggeworfen. Der Ideenwettbewerb «Our Common Food» soll nun Abhilfe schaffen: Studierende können Vorschläge zur Bekämpfung dieses Problems einreichen. Im Oktober werden die besten Ideen prämiert.

Eine Studie von WWF aus dem Jahr 2012 hat aufgeschreckt: Alleine in der Schweiz landen pro Jahr zwei Millionen Tonnen einwandfreie und geniessbare Lebensmittel im Abfall. Mit einem Anteil von 45 Prozent sind dabei die Haushalte die grössten Verschwender.  «Kassensturz» hat darüber berichtet.

Immense Mengen an Lebensmittel verschwendet

Doch auch die weltweiten Zahlen geben zu denken: Insgesamt geht ein Drittel aller Lebensmittel zwischen Feld und Teller verloren. Nun soll gehandelt werden.  

Der heutige Weltumwelttag wurde vom schweizerischen nationalen Komitee der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (CNS-FAO), vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)zum Anlass genommen, einen besonderen Wettbewerb ins Leben zu rufen.

Studierende und Studienabgänger gesucht

Unter dem Titel «Our Common Food» können die Teilnehmer innovative Ideen zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung einrechen. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende oder an Personen, die ein Studium in den letzten zwei Jahren abgeschlossen haben. Die besten Vorschläge werden vor dem Welternährungstag im Oktober prämiert. Mehr dazu erfahren Sie hier.

WWF-Tipps: So vermeiden Sie Abfall:

  • Vor dem Einkauf einen Blick in den Kühlschrank werfen
  • Die Mahlzeiten planen und Einkaufslisten erstellen
  • Reste kochen
  • Lebensmittel luftdicht oder kühl aufbewahren
  • Frischprodukte lieber häufiger einkaufen, statt grosse Wocheneinkäufe zu tätigen
  • Auch abgelaufene Produkte können noch geniessbar sein

Welche Vorschläge haben Sie?

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Haben Sie weitere Vorschläge, wie man Lebensmittel-Abfälle vermeiden kann? Dann schreiben Sie in unser Forum.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Schmid , 2557 Studen
    Was mich immer wieder ärgert, wenn vorallem russische Touristen mit dem Essen "güde". So habe ich gesehen, wie eine Russin ab einem belegten Brötli das Fleisch, Spargeln uns Eier abgenommen und vertilgt haben. Das Brötli liessen sie auf dem Teller. Auch in den Ferien nehmen viele Touristen "Riesenhaufen" vom Buffet und essen nur wenig davon. Mein Vorschlag: kleinere Portionen, nach Bedarf Suplement verlangen bzw. servieren lassen.
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  • Kommentar von Brigitte Rubin , Scharnachtal
    Die Liebensmittel sind zu billig, der einzige Weg zur Vernunft führt über das Portemonnaie! Die Produzenten erhalten eh zu wenig für die kostbaren Nahrungsmittel und der Konsument geht unachtsam damit um. Das geht so nicht weiter!!!
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  • Kommentar von Marco Keller , Frauenfeld
    Ein Problem ist mangelndes Wissen über Ablaufdaten. Ich erlebe, wie absolut einwandfreie Lebensmittel Aufgrund eines Ablaufdatums ohne Kontrolle, ob sie i.O. sind, weggeworfen werden. Des Weiteren stelle ich auch fest, wie Reste von Mahlzeiten einfach in den Abfall wandern. Mein Vorschlag ist eine Informationskampagne, die diese Themen aufnimmt, um der Befölkerung, das einsetzen der Sinne, um geniessbar von ungeniessbar zu unterscheiden, sowie das aufwährmen von Mahlzeiten, näherbringt.
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    1. Antwort von Ruedi A. , Stäfa
      Die stupiden Ablaufdaten einfach abschaffen ausser bei leichtverderblichen Nahrungsmitteln und die Leute dazu bringen, wieder verkehrt ihre Sinne einzusetzen und ihr Wissen über Lebensmittel (nicht über Ablaufdaten, denn das begreift kaum jemand) zu hinterfragen.