Pranger für Grüselbeizen: Stimmen Sie ab!

Gastrosuisse will die Hygiene in den Restaurants verbessern. Doch die Wirte möchten vermeiden, dass fehlbare Restaurants von den Lebensmittelkontrolleuren veröffentlicht werden. Ihr Vizepräsident meint im «Espresso», der Gast sei bereits heute genügend geschützt. Pranger oder nicht? Was denken Sie?

Bedienung Tablar mit Kaffee in der Hand Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schweizer Restaurants werden regelmässig kontrolliert. Colourbox

Das Parlament diskutiert zurzeit, ob Restaurants mit mangelhafter Hygiene publik gemacht und an den Pranger gestellt werden sollen.

Die Gastro-Branche geht nun mit neuen Hygiene-Richtlinien in die Offensive. Gleichzeitig sind die Wirte aber gegen Transparenz bei den Kontrollberichten der Lebensmittelinspektoren. Grüsel-Beizen sollen nicht beim Namen genannt werden.

Ernst Bachmann, Vizedirektor des Branchenverbands Gastrosuisse und selbst Wirt, sagte im «Espresso»: «Ein solcher Pranger hat hier nichts zu suchen. Selbst unsere Inspektoren sagen, wir haben die höchste Lebensmittelsicherheit der Welt. Und die Behörden haben genug Möglichkeiten; sie können einen ‚Sauladen‘ sofort schliessen.»

Braucht es einen Pranger für Grüselbeizen?

  • Braucht es einen Pranger für Grüselbeizen?

    Sollen fehlbare Restaurants publik gemacht und an den Pranger gestellt werden?

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