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Konsum Sommeliers sollen Biertrinker beraten

Beim Wein kennt man den Sommelier als Experten im Restaurant bereits, nun soll er auch beim Bier vermehrt eingesetzt werden. Der Brauerei-Verband bietet Kurse an und hofft damit auch auf ein breiteres Bierangebot.

Bier
Legende: Colourbox

«E Stange bitte!», die national bestens verankerte Bestellung für ein Glas Bier soll schon bald der Vergangenheit angehören.

«Beim Wein bestellen Sie ja auch nicht einfach ‚ein Glas‘, sondern fragen nach dem Angebot», sagt der Direktor des Brauerei-Verbands, Marcel Kreber.

Mit Sommeliers gegen Stagnation

Im vergangenen Braujahr wurde in der Schweiz 0,9 Prozent weniger inländisches Bier gebraut. Mit einem breiteren Angebot soll den Gästen Bier wieder schmackhafter gemacht werden.

Die verschiedenen Biermarken könnten dann von einem geschulten Sommelier offeriert werden. Ähnlich, wie das beim Wein heute schon passiert.

Der Verband bietet Kurse an, diese würden immer mehr genutzt, so Marcel Kreber: «Nachdem zuerst Brauerei-Mitarbeiter die Kurse besuchten, kommen nun mehr Gastronomen und – besonders erfreulich – auch mehr Frauen.»

Gäste wünschen sich Biervielfalt

Bei den Gästen – so zeigte eine «Espresso»-Umfrage – käme die grössere Vielfalt gut an. «Man muss die kleinen Brauereien unterstützen, die grossen kaufen sonst alles auf», so der Tenor am Stammtisch.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Zuch, Schwarzenbach
    Meine Vorlieben sind obergärige Biere. Inzwischen hat die Schweiz mächtig aufgeholt und ich habe schon hervoragende Appenzeller Biere oder auch Feldschlösschen getrunken. Trotzallem gibt es noch Brauereien die den Trend nicht erkannt haben. Ein Bier muss geschmackvoll sein. In unserem Dorf haben wir eine Beiz die toll ausgestattet ist und einen Flair bietet der mir überaus gut gefällt... wenn nicht das einzigste Biermarke Sonnenbräu wäre... Manchmal fehlt die Vielfalt und die Kenntnis!
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  • Kommentar von Walter Rubin, Ortschwaben
    Wenn ich genug Zeit habe, besuche ich ausschliesslich Beizen mit regionalem Bier (Egger, Felsenau, Tramdepot, etc.). Falls wenig Zeit zur Verfügung steht und der Durst gross ist, dann gibt's halt auch "E Stange" irgendwo. Mich stört aber auch, dass die Stange Bier nicht überall 3 dl enthält. Beizen, die 2,5 dl oder noch weniger pro Stange ausschenken und den gleichen Preis verlangen, meide ich.
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  • Kommentar von peter muster, mond
    haupsach kei feldschlössli am liäbschte es eisidler lager (s beschte blonde bier i dä schwiiiiz) oder äs fürds spezielle es rabebräu blond us gränichä !!! appenzeller got au :-)
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