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Konsum Trotz «Passabene»: Anstehen an der Coop-Kasse

Wer bei Coop seine Waren mit dem Scanner «Passabene» selbst erfasst, kann lange Schlangen an der Kasse umgehen. An einer Spezialkasse muss am Ende nur noch das Gerät abgegeben und bezahlt werden. Nun sollen diese «Passabene»-Kassen zu Randzeiten geschlossen bleiben.

Scanning
Legende: SRF

Wer sich für das Self-Scanning-System bei einem Grossverteiler entscheidet, kann lange Schlangen an der Kasse umgehen. Bei Coop sieht das System namens «Passabene» vor, dass ein Kunde seine Waren mit einem Scanner selber erfasst.

An einer Spezialkasse muss am Ende nur noch das Gerät abgegeben und bezahlt werden.Nun sollen diese «Passabene»-Kassen zu Randzeiten geschlossen bleiben.

Der Kunde muss trotzdem an der normalen Kasse anstehen. Coop erklärt gegenüber «Espresso», man wolle die Kassen damit besser auslasten.

In 93 Filialen der Grossverteilers Coop ist das Self-Scanning-System unterdessen Standard. Und wie Coop-Sprecher Ramón Gander erklärt, würden 10 bis 15 Prozent der Kunden das System auch nutzen.

Trotzdem Anstehen an der normalen Kasse

Ein «Espresso»-Hörer und Self-Scanner hat sich kürzlich geärgert: In einer Zürcher Filiale konnte er nicht wie üblich an die vorgesehene «Passabene»-Kasse, da diese geschlossen war. Er wurde an die normale Kasse verwiesen.

Wie es bei Coop heisst, sind nun alle Kassen dafür ausgerüstet, die Self-Scanning-Geräte zu lesen. Dies bedeutete aber für den verärgerten Kunden, dass er sich trotz Self-Scanning in die Reihe stellen und warten muss, bis die Kunden vor ihm ihre Einkäufe bezahlt haben.

Auf Wunsch der «Passabene»-Kunden gehandelt

Seit ein paar Tagen habe man die ersten Filialen entsprechend umgestellt, so dass die Geräte eben auch an der normalen Kasse erfasst werden könnten. «Viele Kundinnen und Kunden haben in der Vergangenheit bei unserem Kundendienst diese Idee angeregt.»

Dazu komme, dass Coop durch diese Anpassung im System versuche, alle Kassen gleichmässig auszulasten. Ziel sei es, in den nächsten Tagen sämtliche Filialen mit «Passabene»-System entsprechend umzustellen, erklärt Coop-Sprecher Ramón Gander weiter.

Zu Stosszeiten alle Kassen offen

«Die Spezialkassen werden aber nur zu Randzeiten geschlossen bleiben», sagt er. Beim Kundendienst habe man dazu bisher eine einzige negative Rückmeldung erhalten.

20 Kommentare

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  • Kommentar von Elmar Schönenberger, St. Gallen
    Ich benütze Passabene bei Coop, seit es dieses System gibt. Jetzt habe ich mir auch die Passabene-App auf mein Iphone geladen und eingerichtet. Das Handling mit Passabene finde ich sehr gut. Leider muss man bei Alkoholkäufen doch noch eine freundliche Mitarbeiterin von Coop bemühen. Kann man die Altersprüfung nicht im ganzen Prozedere mit einbeziehen? Dann könnte man nämlich den Einkauf ohne Warten ausführen.
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  • Kommentar von Thomi Capelli, Florida/USA
    Hier in den USA ist das seit Jahrzehnten ganz normal. Man kann an Self-Checkout Kassen alles selbst scannen, zahlt direkt an der Kasse. Man kann dort auch Geschenkkarten aufladen, mit Checks und Bargeld oder mit Debit/KreditKarten zahlen. Alles ganz normal. Bloss halt eben nicht dass ich alles im Geschaeft schon mal scanne, sondern erst am Ende wenn ich entscheide ob ich Bedienung haben will oder es selbst machen will und damit schneller raus bin. Einfacheres System als in der Schweiz...
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  • Kommentar von Ernst Menzi, Künten
    Dass der Kundendienst bisher nur eine einzige negative Rückmeldung erhalten hat bezweifle ich. Seit über zwei Wochen (mitte März) erwarte ich vom Coop Kundendienst eine Antwort auf meine diesbezügliche Beanstandung. Wir Passabenekunden entlasten den Coop mit Arbeit, als Dank dafür dürfen Kunden die sich diese Mühe nicht nehmen mit vollem Einkaufswagen vor uns an die Kasse! Das AUS von Passabene ist wohl vorprogrammiert! Übrigens, die Konkurrenten geben sich wesentlich mehr Mühe!
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