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Zeitschriften-Preise: Preisüberwacher ärgert sich
Aus Espresso vom 26.01.2015.
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Konsum Zeitschriften-Preise: Preisüberwacher ärgert sich

«Espresso» berichtete über die hohen Preise für deutsche Heftli in der Schweiz. Heute diskutiert die Wirtschaftskommission des Ständerats über einen parlamentarischen Vorstoss zu überhöhten Importpreisen. Der Preisüberwacher hofft nun, dass auch die Zeitschriftenpreise ein Thema sein werden.

13 Franken kostet beispielsweise ein Geo-Heft in der Schweiz am Kiosk, in Deutschland sind es nur 7 Euro. Diese Preisunterschiede sind schon seit Jahren ein grosses Ärgernis. Getan hat sich bisher wenig.

Auch der Preisüberwacher Stefan Meierhans ärgert sich: «Mit dem starken Franken sind die Unterschiede noch augenfälliger geworden.» Er hat bereits 2011 bei den deutschen Verlagen interveniert und tiefere Preise gefordert – mit wenig Erfolg. Auch jetzt wollen die Verlage nichts von einer Preissenkung wissen.

Wenn schon, denn schon

Nun wird in der Wirtschaftskommission des Ständerats ein parlamentarischer Vorstoss diskutiert, der gegen überhöhte Importpreise vorgehen will. Die sogenannten Schweiz-Zuschläge sollen aufgehoben werden. Darin sieht Meierhans eine Chance, auch die überhöhten Heftlipreise ins Visier zu nehmen: «Wenn man sich die Schweiz-Zuschläge allgemein anschaut, könnte man dabei auch die Zeitschriften-Preise berücksichtigen.»

23.01.2015:

23.01.2015:

Euro-Schock: Schweizer bezahlen jetzt noch mehr für Heftli. Mehr

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Müller , Bern
    Noch krasser ist es, was die Buchhändler (z.B. am Bahnhof Bern) momentan abziehen. Da werden Bücher in CHF verkauft, welche bereits vorher in Bezug auf den Europreis 1.5x mehr kosten (sprich Eurokurs wird noch mit 1.5 berechnet).... Ausserdem hält man die Käufer für dumm und bezieht sich bei Nachfrage nach dem hohen Preis auf die Zollkosten.... tja da müssen sich die Buchhändler nicht wundern, wenn alle bei Amazon und Co. kaufen...
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    1. Antwort von A. Neumann , Bern
      Den CH-Buchhandel sollte man konsequent boykottieren wo es nur geht. Denn man darf nie vergessen, wie sie schamlos uns in all den Jahrzehnten über den Tisch gezogen haben und noch 2012 das staatlich festgesetzte Preisdiktat wiedereinführen wollten, um künftig auch Nutzer von ausländischen Versandhändler izum CH-Abzockpreis schröpfen zu können - solche schamlose Profiteure haben es definiert nicht mehr verdient auch nur mit einem Rappen unterstützt zu werden! Solls der Markt nun richten.
  • Kommentar von A. Brunner , Zurich
    im Verhältnis zum Inhalt verdient mE im politischen Bereich nur noch das Compact-Magazin seinen Preis. Auf alle anderen kann mensch getrost verzichten.
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  • Kommentar von Adrian Schneider , 3176 Neuenegg
    Anstelle sich zu äussern und sich daneben zu benehmen, gibt es echt nur einen Schritt den man/frau halt gehen muss: KEINE Zeitschriften und Zeitungen kaufen und das über eine Zeitspanne von 4 Wochen, und es würde sich ohne Umschweife sofort bemerkbar machen.
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