Telefonieren im Zug ist besser geworden

Swisscom, Sunrise und Orange haben im neusten Test der Zeitschrift «Connect» besser abgeschnitten als vor einem halben Jahr. Damals haben Frequenz-Umverteilungen zu schlechten Resultaten geführt. Nun ist klar: In Schweizer Zügen telefoniert und surft es sich im deutschsprachigen Raum am besten.

Vor einem halben Jahr haben die «Connect»-Tester das Mobilfunknetz auf Schweizer Schienen zum ersten Mal getestet. Die mässigen Resultate hatten für lange Gesichter bei den Schweizer Anbietern gesorgt. Diese führten die vielen Unterbrüche auf Arbeiten zur Neuverteilung der Frequenzen zurück, die just in der Testphase durchgeführt wurden.

Swisscom erneut Gesamtsieger

Tatsächlich: Die Arbeiten sind abgeschlossen, und die Resultate sind entsprechend besser ausgefallen. Nicht nur im Zug, auch abseits der Bahnstrecken, in den Städten und auf dem Land, schneiden die Schweizer Netze im internationalen Vergleich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz am besten ab. Die Swisscom wird mit 456 von 500 möglichen Punkten sogar Gesamtsieger.

Orange im Zug am besten – Sunrise in den Städten

Beim Telefonieren im Zug erreichte jedoch Orange den ersten Platz. Der kleinste Schweizer Anbieter zeigte im Test kaum Schwächen. Auch beim Datenverkehr verwies Orange die Swisscom auf den zweiten Platz, wenn auch nur hauchdünn. Die besten Nerven mit dem Handy im Zug braucht es in der Schweiz mit Sunrise.

Die Swisscom punktet dafür auch ausserhalb der Bahnstrecken. Insbesondere in ländlichen Gebieten, wo die Mitbewerber Sunrise und Orange etwas schwächer abschneiden. Wer sich hauptsächlich in Städten aufhält, fährt jedoch mit Sunrise laut den «Connect»-Testern am besten.

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