Paranormalen-Test 4: Der Elektrosmog-Vernichter

Jenseitskontakte, Hellseherei, Löffelbiegen. Viele Personen werben mit übersinnlichen Fähigkeiten. Erstmals stellen sich sieben von ihnen in der neuen «Kassensturz»-Serie einer Jury, die über jeden Zweifel erhaben ist. Wer besteht, gewinnt 10‘000 Franken. Vierter Teil: Der Elektrosmog-Vernichter.

Die Kandidat

Hans Peter Borer will seit Jahren die Existenz eines «magnetischen Störfelds» beweisen, das «magnetischen Elektrosmog» produziere. Mit seinem Pendel könne er sie nachweisen, zum Beispiel die elektromagnetische Strahlung von Handys. Damit der magnetische Anteil des Elektrosmogs neutralisiert werden kann, hat er einen kreditkartengrossen MSF-Neutralisator erfunden. Damit könne er Mobiltelefone dauerhaft entstören.

Der Test

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Der grosse Test

Sieben Paranormale haben sich im Kassensturz-Test einer Jury gegenübergestellt. Lesen Sie, wie es den Kandidaten ergeht.

Die Hochschule für Technik in Rapperswil stellte 10 typengleiche Handys zur Verfügung. Nur eines wird von Borer mit seinem Neutralisator entstört. Danach versteckte ein Assistent der Hochschule die Handys unter zehn identischen Plastikbehältern und vertauscht es nach jedem Durchgang. Borer musste unter den zehn das eine entstörte herausfinden. 13 Mal musste er das wiederholen. 7 Mal hätte er das entsprechende Handy finden müssen, um den Beweis zu liefern.

Das Resultat

Hans Peter Borer schaffte es bloss 3 Mal, das Handy zu finden. Nach dem Test war er niedergeschlagen. Doch für ihn ist klar: «So wie ich das beurteile ist das ein sehr wichtiges Gebiet, diese Störfelder. Die sind überall vorhanden, wo Strom fliesst.»

Die Stellungnahme zum Experiment von Hans Peter Borer.