Zum Inhalt springen

Umwelt und Verkehr Auch bei Tag: Autofahren mit Licht wird obligatorisch

Das Obligatorium soll alle Verkehrsteilnehmer besser schützen. Erlaubt sind ab 1. Januar 2014 Abblendlicht und Tagfahrleuchten. Letztere sparen Benzin.

Weisser BMW auf einer Strasse mit Licht an
Legende: Ab 2014 muss das Autolicht auch tagsüber brennen. TCS

Nicht betroffen von der neuen Regelung sind Autos mit Jahrgang 2012 und jünger. Diese sind nämlich bereits serienmässig mit Tagfahrleuchten ausgerüstet, da eine EU-Studie zeigte, dass so 15 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle vermieden werden können.

«Die Autos sind im Verkehr besser sichtbar», erklärt Anton Keller vom TCS. So sei es momentan zum Beispiel schwer, ein Auto ohne Licht zu erkennen, wenn dieses durch ein stark bewaldetes Gebiet fährt.

Benzinverbrauch verringert sich

Das Problem, wenn man täglich mit Abblendlicht fährt: Der Benzinverbrauch steigt. Auf 100 Kilometer werden 0,2 Liter mehr benötigt. Die kleineren Tagfahrleuchten verbrauchen zehnmal weniger. Ausserdem sind sie LED betrieben, die Lebensdauer ist um einiges länger. Billig ist das Nachrüsten des eigenen Autos allerdings nicht. Gemäss TCS muss mit etwa 100 bis 400 Franken pro Set gerechnet werden.

19 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Teilen Sie Ihre Meinung... anwählen um einen Kommentar zu schreiben

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie unsere Netiquette verfügbar sind noch 500 Zeichen

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Hanspeter Bischofberger, Marbach / SG
    Die Erdöllieferanten, die Produzenten der Fahrzeuglampen, sowie alle kantonalen Busseninstanzen werden unserem Gesetzgeber sicher dankbar sein. In den meisten Verkehrsunfällen, welche mit Fussgängern, Radfahrern und Motorradfahreren in Zusammenhang stehen, werden jedoch erwiesenermassen die schwächeren Verkehrsteilnehmer von den Autofahrern übersehen und nicht umgekehrt. Wenn diese Vorschrift wesentliche Verbesserungen gebracht hätten, weshalb ist dann Österreich wieder davon abgekommen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Hanspeter Bischofberger, Marbach / SG
    Die Erdöllieferanten, die Produzenten der Fahrzeuglampen, sowie alle kantonalen Busseninstanzen werden unserem Gesetzgeber sicher dankbar sein. In den meisten Verkehrsunfällen, welche mit Fussgängern, Radfahrern und Motorradfahreren in Zusammenhang stehen, werden jedoch erwiesenermassen die schwächeren Verkehrsteilnehmer von den Autofahrern übersehen und nicht umgekehrt. Wenn diese Vorschrift wesentliche Verbesserungen gebracht hätten, weshalb ist dann Österreich wieder davon abgekommen?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Kurt kessler, Winterthur
    Mir ist aufgefallen, dass die neuen Fahrzeuge mit automatischer Lichteinschaltung nur vorne Licht haben. Auf einer Autobahn kann ich ja überholen und schaue dann, dass vorne irgendein Licht brennt, aber Standlicht hinten keines. Gerade auf Autobahnen äre das doch sehr hilfreich, wenn ich den Vordermann früher sehen würde!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Pit Klay, Zürich
      Ja genau, das ist mir auch aufgefallen! Und gerade im Nebel könnte das katastrophale Folgen haben. Dann nämlich, wenn der Fahrer es unterlässt die Nebellampen zuzuschalten. Ich weiss jetzt allerdings nicht, ob das durch die neue Technik auch automatisch erfolgt...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen