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Umwelt und Verkehr Energiesparlampen: Bis zu 80 Prozent Quecksilber in Gasform

Energiesparlampen in der Schweiz enthalten nicht mehr Quecksilber als gesetzlich erlaubt. Dies ergab die Prüfung von 15 Typen handelsüblicher Sparlampen. Mit einer neuen Methode konnte dabei erstmals auch das gasförmige Quecksilber mitgemessen werden. Dieser Anteil erheblich.

Zwei Energiesparlampen
Legende: Energiesparlampen kommen nicht ohne Quecksilber aus. Keystone

Keine Energiesparlampe leuchtet ohne Quecksilber. Quecksilber ist jedoch ein giftiges Metall. Deshalb stehen diese Lampen unter kritischer Beobachtung.

Es interessiert zum Beispiel, ob sie bei der Quecksilber-Menge die gesetzlichen Vorschriften einhalten. Bislang konnte jedoch der gasförmige Anteil des Quecksilbers nicht gemessen werden.

Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt, Empa, hat eine Methode entwickelt, um auch gasförmiges Quecksilber in Energiesparlampen zu messen.

Die Untersuchungen mit dieser neuen Methode zeigten: Bei gebrauchten Energiesparlampen ist bis zu 80 Prozent des Quecksilbers gasförmig. Und in dieser Form ist Quecksilber für Menschen giftiger.

Vorsicht bei zerbrochenen Sparlampen

Die Empa hat 15 handelsübliche Energiesparlampen auf ihren Quecksilbergehalt untersucht. Das Ergebnis: Alle Lampen hielten die gesetzlichen Grenzwerte ein.

Bei Lampen mit einer Leistung von weniger als 30 Watt sind dies maximal 2,5 Milligramm Quecksilber. Dennoch ist Vorsicht geboten.

Wenn eine Energiesparlampe zerbricht, kann gasförmiges Quecksilber austreten. In diesem Fall sollte unbedingt gelüftet und nach den Empfehlungen des Bundes , Link öffnet in einem neuen Fenstergereinigt werden.

Gesundheitlich bedenklich wird es laut dem Bundesamt für Gesundheit aber erst, wenn grössere Mengen verdampftes Quecksilber eingeatmet werden.

Dies kann passieren, wenn in einem kleinen Raum gleich mehrere Linearleuchten mit einem Quecksilbergehalt von bis zu 15 Milligramm zerbrechen.

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