Zum Inhalt springen

Header

Audio
Einmalvergütung für Photovoltaik-Anlagen
Aus Espresso vom 31.03.2014.
abspielen. Laufzeit 04:03 Minuten.
Inhalt

Umwelt und Verkehr Geld für Solar-Anlagen: Jetzt kommt die Einmalvergütung

Anlagen mit einer Leistung von weniger als 10 Kilowatt werden künftig mit einer einmaligen Auszahlung vom Bund gefördert. Dabei erhalten Besitzer von Photovoltaik-Anlagen zwar nur noch maximal 30 Prozent der Investitionen zurück. Dafür muss nicht mehr lange auf das Geld gewartet werden.

Bislang hat das System anders funktioniert: Auf den produzierten Strom einer Anlage erhielt der Besitzer die sogenannte «kostendeckende Einspeisevergütung KEV».

Die Ausgaben für die KEV waren allerdings mit einem Kostendeckel bestückt. Deshalb kam es zu mehrjährigen Wartezeiten.

«Vergoldete Anlagen verhindern»

Mit der neuen Regelung gibt es nun für kleinere Anlagen nur noch eine einmalige Zahlung, die nicht mehr als 30 Prozent der Installationskosten deckt.

Damit will das Parlament einerseits die Wartelisten verkleinern, andererseits aber auch verhindern, dass gewisse Anlagen über 20 Jahre lang von der KEV subventioniert und damit vergoldet werden.

Weniger Geld, aber…

«Zwar bekommt man nicht mehr so viel wie früher, aber dafür gibt es den Förderbertrag innert nützlicher Frist», beschreibt Frank Rutschmann vom Bundesamt für Energie die neue Situation. «Und man kann die Anlage auch von den Steuern abziehen», gibt er zu bedenken.

Eigenbedarf abdecken

Neu darf man mit der Revision auch den Eigenverbrauch mit Solarstrom vom eigenen Dach decken. Dies war bislang nicht von allen Energieanbietern erlaubt. Betroffen von den neuen Regeln sind sämtliche Photovoltaik-Anlagen, die weniger als 10 Kilowatt Strom produzieren.

Anlagen, die zwischen 10 und 30 Kilowatt leisten, können künftig zwischen Einmalvergütung oder KEV auswählen.

Solarstrom vom eigenen Dach: EW bestrafen ihre Kunden

Nach Fukushima müssten Elektrizitätswerke Solarstrom hinterherrennen – könnte man meinen. Doch weit gefehlt. Wer eine Solaranlage auf dem eigenen Dach installiert und dann den Strom verkauft, wird von vielen Elektrizitätswerken mit einem miserablen Preis bestraft, berichtet «Kassensturz» im Mai 2011.

Video
Eigener Solarstrom wird nicht belohnt
Aus Kassensturz vom 17.05.2011.
abspielen

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Heinz Gantenbein , 9475 Sevelen
    ...wird mit einem miserablen Preis bestraft.... Nicht nur: KEV ist wegen des billigen Stromimportes bis auf weiteres auf Eis gelegt. Ich wollte eine Anlage mit ca. 100m2 Solarzellen installieren lassen, also zwischwn 10 und 30 kwp. 6.33Rp würde vom EW für das kW vergütet und das ist "Tagstrom" den das EW zum Energiepreis von über 10Rp/kW weiter verkauft. Marge nicht schlecht!
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten