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Ein Rentner-Ehepaar sitzt auf einer Bank vor einem See
Legende: Immer mehr Schweizer informieren sich besser über ihre Altersvorsorge. Colourbox
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Versicherungen Black-Box Pensionskasse: Wissenslücken sind gross

Eine aktuelle Studie zeigt: Schweizerinnen und Schweizer befassen sich zwar mehr mit ihrer beruflichen Vorsorge als auch schon, gleichzeitig klaffen aber teilweise grosse Wissenslücken. «Espresso» stopft diese und klärt die wichtigsten Fragen. Mit anschliessendem Live-Chat.

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Die Wissenslücken um die Pensionskassen sind gross
aus Espresso vom 12.09.2013.
abspielen. Laufzeit 5 Minuten 40 Sekunden.

Die Schweizer Bevölkerung wird immer älter, die Kassen der beruflichen Vorsorge müssen sich für die Zukunft rüsten. Und auch die Schweizerinnen und Schweizer machen sich vermehrt Gedanken über ihre Pensionskassengelder. Das verdeutlicht eine neue Umfrage der AXA Investment Managers Schweiz AG.

Mindestalter für Beitragszahler soll gesenkt werden

Fast drei Viertel der Befragten bekunden ein grundsätzliches Interesse am Thema Pensionskasse. Die meisten, die sich nicht mit diesem Thema befassen, geben an, dass sie noch zu jung dafür sind oder dass das Thema zu komplex ist. Die Studie zeigt ausserdem, dass sich die Befragten für umso besser informiert halten, je älter sie sind.

Immerhin jeder Vierte ist laut Studie bereit, länger – also über das aktuell gültige Rentenalter – zu arbeiten. Am meisten Anklang findet weiterhin der Vorschlag, das Mindestalter für die Beitragspflicht zu senken.

Heute ist es so, dass die 18- bis 24-Jährigen bereits gegen Tod und Invalidität versichert sind, aber erst ab dem 25. Altersjahr Beiträge bezahlen müssen. Gegenüber den Vorjahren ist zudem die Bereitschaft gestiegen, höhere Beiträge zu leisten. Erstmals über die Hälfte der Befragten kann sich diese Massnahme vorstellen. Weniger beliebt ist nach wie vor das Thema Rentenkürzung.

Viele Frauen kennen ihr Pensionsalter nicht

Die Auswertung der Wissensfragen brachte teilweise erstaunliche Ergebnisse zu Tage. So kennen nur 60 Prozent der Frauen ihr offizielles Rentenalter. Und: Fast ein Viertel aller Befragten weiss nicht, bei welcher Pensionskasse ihr Geld liegt.

Ein weiteres Beispiel: 51 Prozent nehmen fälschlicherweise an, dass ihnen das provisorische Alterskapital (angegeben auf dem Versicherungsausweis) auf jeden Fall zusteht. Auch ist nur rund der Hälfte bekannt, wie die jährliche Rente berechnet werden kann.

Fazit: Auch wenn das Interesse an der Pensionskasse gegenüber den Vorjahren gestiegen ist, gibt es immer noch viele Wissenslücken zu schliessen. Und genau das macht das SRF-Konsumentenmagazin «Espresso».

Am Donnerstagmorgen räumte Pensionskassen-Experte Martin Hubatka im «Espresso» die häufigsten Irrtümer aus dem Weg. Anschliessend beantwortete er im Live-Chat , Link öffnet in einem neuen FensterIhre Fragen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Sylvia Apolloni , 4313 Möhlin
    Guten Morgen Mein Vater ist vor 2 Jahren verstorben.ich war die alleinige Erbin seines Nachlasses. Hätte ich Anspruch auf ein Todesfallkapital aus seiner Pensionskasse?Habe bei der Pensionskasse nachgefragt , auch nach einem Begünstigtenordnungsreglement aber leider nichts erhalten , ausser einer Antwort dass das Dossier seit dem Tod geschlossen sei. Vielen Dank für Ihre Antwort
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  • Kommentar von Beatrice Hauser , 8872 Weesen
    Mich würde noch interessieren, wie hoch der momentane Umwandlungssatz ist und steht demnächst eine Senkung bevor. Auch interessieren würde mich, wie hohe Umwandlungssätze bei Leibrenten-Versicherungen gewährt werden, zum Beispiel wenn man Säule 3a Kapital oder Gelder von einem Freizügigkeitskonto in eine Leibrente investieren würde, an Stelle einer Auszahlung. Ich finde dieses Thema gehört auch zum Thema Altersvorsorge. Freundliche Grüsse B. Hauser
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