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Die höchste Franchise muss nicht am günstigsten sein
Aus Espresso vom 04.11.2015.
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Versicherungen Die höchste Franchise lohnt sich nicht immer

Wer weniger Krankenkassenprämie bezahlen will, wählt die höchste Franchise – oder schränkt sich bei der Arztwahl ein. Dass sich die maximale Ersparnis aus der Kombination der beiden Sparmöglichkeiten ergibt, ist jedoch ein Trugschluss.

Noch bis Ende November haben Sie Zeit, zu einer günstigeren Krankenkasse zu wechseln oder bei der aktuellen Kasse die Police so zu ändern, dass Sie unter dem Strich bei der Prämie sparen.

Für Letzteres bietet sich eine Erhöhung der Franchise an oder aber der Wechsel zu einem ein alternativen Versicherungsmodell (Hausarzt-Modell, Telemedizin etc.).

Mehr als 50 Prozent Rabatt liegen nicht drin

Für beide Varianten geben die Krankenkassen unterschiedlich hohe Rabatte. Maximal darf der Rabatt aber höchstens 50 Prozent betragen. So hat es das Bundesgericht vor einigen Jahren entschieden.

Wenn Sie nun also für die höchste Franchise beispielsweise einen Rabatt von 40 Prozent auf die Prämie erhalten und gleichzeitig für die Einschränkung bei der Arztwahl einen Rabatt von 15 Prozent, erhalten Sie insgesamt dennoch höchstens 50 Prozent Rabatt. Mehr geht nicht.

Faustregel gilt weiterhin

Für Versicherte, die bereits die höchste Franchise haben und gleichzeitig ein alternatives Versicherungsmodell, kann es sich also lohnen, bei der Krankenkasse nachzufragen, was sich bei einer Senkung der Franchise an der Prämie ändern würde.

Unter Umständen bezahlen Sie mit einer tieferen Franchise gleichviel Prämie wie mit der höchsten.

Wer hohe Arztkosten erwartet (ab 1800 Franken pro Jahr) wählt die tiefste Franchise – wer tiefere Gesundheitskosten hat, die höchste. Diese Faustregel gelte weiterhin, sagen Krankenkassenexperten.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe , Gwatt
    Ich habe eine sehr hohe Franchis. Was die "Geiz-Gierigen" beruhigen sollte: mir wurde deshalb noch nie eine Arztrechnung durch die Krankenkasse bezahlt. Wer das noch nicht versteht: Wenn ich eine Franchis von 1'500.- habe und Ende Jahr Arztrechnungen über Fr. 1'495.-- erhalten habe, dann muss ich diese selber bezahlen. Ich hoffe, das gibt einigen zu denken.
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  • Kommentar von Hans Heussr , 8041 Zürich
    Guten Tag Was hat der Verbrauch von 1 Liter Öl/1000km für einen Einfluss - auf das Abgas-Reinigungs-System des Autos ? - auf die Umwelt ? Ich habe noch die gehört, dass moderne Motoren überhaupt Öl zwischen den Services verbrauchen und auch 1/2 Liter wäre für mich unakzeptabel. Mit freundlichen Grüssen
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    1. Antwort von M. Bolder , Muhen
      Interessanter Kommentar. Allerdings erschliesst sich mir nicht ganz, was dieser mit den Krankenkassenprämien zu tun hat.
  • Kommentar von Denise Casagrande , Henggart
    Grundsätzlich ist zu sagen, dass der weitere Prämienanstieg bei den Krankenkassen bsolut nicht,nicht, nicht gerechtfertigt ist!! Nur, wen von den verantwortlichen (Br.Berset, BAG, PolitikerInnen,..) kümmert diese Ungerechtigkeit am VOLK? Niemanden! Wo sind sie denn, die vielen selbsternannten PolitikerInnen, welche sich volksnah, sozial, christllich,...nennen, welche sich für das essentielle und existenzielle Wohl "ihres" Volkes einsetzen wollen und dies immer wieder vor Wahlen versprechen,..
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    1. Antwort von Ismael Abdel Rehim , Fraubrunnen
      Am besten wechseln sie jedes Jahr die Krankenkasse (Grundversicherung). Zudem nehmen sie noch ein HMO-Modell o.ä. das spart weiter Geld. Klar ist das mühsam aber das ist immer noch besser als die Gesundheitssysteme der Nachbarländer. Ich bezahle lieber mehr und kann bei Bedarf zu einem Spezialisten ohne auf eine Warteliste zu müssen. Aber wenn sie bessere Lösungen kennen, dann bringen sie sich ein und reklamieren nicht nur über die "Z Bärn obä". Das ist das Schöne hier, hier kann man das!