Turbulente Zeiten für Energieberater

Ökologische Gebäudesanierungen liegen im Trend. Bei vielen Beratern gibt es lange Wartezeiten. Laut Insidern mangelt es vielen neuen Beratern an Kompetenz. Baubranche und Bund wollen nun die Ausbildung vereinheitlichen.

 

Trampolin im Garten: Wer haftet bei Unfällen?

Im Garten der Familie Hunziker in Rapperswil (SG) steht ein Trampolin. Immer wieder kommen auch Nachbarskinder, um damit zu spielen. Ist das Trampolin nicht gut gesichert, könnte ein Unfall die Familie Hunziker teuer zu stehen kommen.

Beiträge

  • Turbulente Zeiten für Energieberater

    Manchem Hausbesitzer sitzt noch der Preisschock in den Knochen, als 2008 die Rohstoffpreise Höchststände erreichten. Seither ist die Nachfrage für Energieberatungen sprunghaft angestiegen. Neue Aktionen und Förderprogramme der Kantone und des Bundes tragen zu diesem Trend bei.

    Viele Energieberater sind über Monate mit Arbeit eingedeckt. Fachstellen auszubauen und neues Personal zu finden wird immer schwieriger. Kompetente Berater sind rar, das Angebot an erfahrenen Arbeitskräften ausgetrocknet.

    Für den Konsumenten entstehen teilweise Wartezeiten von mehreren Monaten. Kein Grund zur Panik, sagen jedoch die Fachleute. Wer vom neusten Gebäudeprogramm des Bundes profitieren will, kann dies noch 10 Jahre lang tun.

    Krispin Zimmermann

  • Trampolin im Garten: Wer haftet bei Unfällen?

    «Espresso»-Hörerin Christine Hunziker hat sich letzten Herbst ein Trampolin gekauft. Dieses steht im Garten und wird auch von den Nachbarskindern benutzt. «Wer haftet, wenn eines dieser Kinder vom Trampolin fällt und sich verletzt?», fragt sie.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo kommt es darauf an, ob durch das Trampolin eine gefährliche Situation entsteht, die Frau Hunziker hätte voraussehen können. In so einem Fall müsste Frau Hunziker allfällige Kosten nach einem Umfall übernehmen.

    Beim Trampolin sollten deshalb alle möglichen und sinnvollen Sicherheitsmassnahmen getroffen werden. Es ist zudem ratsam, eine Haftpflichtversicherung zu haben. Diese würde die Kosten übernehmen, ausser das Verschulden ist grobfahrlässig.

    Matthias Schmid