Von der Wahrsagerin bedroht

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  • Von der Wahrsagerin bedroht

    Wenn «Espresso»-Hörerin Yvonne Paierl aus Luzern heute Abend nicht zuhause bleibt, wird sie Opfer einer Messerattacke. Diese wirre Drohung steht in einem Brief, den Frau Paierl von der selbsternannten Wahrsagerin namens «Madame Soleil» erhalten hat.

    Nach der Überweisung von 79 Franken werde sie jedoch vor allem Bösen geschützt, steht im Schreiben weiter. Der Brief sei kein Einzelfall, heisst es bei der Fachstelle Schweizerische Kriminalprävention. Es werde immer wieder versucht, Empfänger zu verunsichern und einzuschüchtern.

    Der aggressive Ton im Schreiben von «Madame Soleil» sei allerdings aussergewöhnlich, sagt Geschäftsführer Martin Boess. Wer sich dadurch bedroht fühle, soll sich bei der Polizei melden und Anzeige erstatten. Ansonsten landen solche Briefe am besten direkt im Papierkorb. Antworten sollte man auf keinen Fall.

    Matthias Schmid

  • Konsumnachrichten

    Umweltinformationen beeinflussen den Kaufentscheid / Elektroauto sind nicht immer umweltfreundlich / Weniger Umsatz für Seilbahnen wegen Schneemangel

    Konsumenten achten beim Einkaufen auf Umwelt-Informationen wie zum Beispiel Angaben zum Co2-Ausstoss oder zum Energieverbrauch. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Bundesamts für Umwelt. Am stärksten beeinflusst wird der Kaufentscheid, wenn die Informationen direkt auf der Verpackung angegeben sind.

    Nicht alle Elektrofahrzeuge sind wirklich umweltfreundlich, schreibt die Materialprüfungsanstalt Empa. Am besten abgeschnitten haben in einem aktuellen Test nicht wirkliche Elektroautos, sondern Hybrid-Fahrzeuge, deren Batterie zusätzlich über die Steckdose aufgeladen wird.

    Edith Gillmann

  • Grundeinkommen könnte Sozialversicherungen ersetzen

    Die Sozialwerke haben Finanzprobleme und zudem sorgen immer wieder Missbrauchsfälle für Negativschlagzeilen. Anstatt eine teure Sozialversicherung zu finanzieren, könnten die Probleme mit einem Grundeinkommen von 2500 Franken gelöst werden, so die Idee.

    Die Wirtschaftswissenschaft befasst sich bereits seit längerer Zeit mit dieser Idee. Finanziert würde das Grundeinkommen durch das Geld aus den Sozialversicherungen. Diese wären im Modell überflüssig. Dieses Geld könnte auf die Bevölkerung verteilt werden. So wäre der Grundbedarf von jedem einzelnen gesichert.

    Befürworter argumentieren, wenn jeder das Recht auf ein Grundeinkommen hätte, gäbe es keine Missbrauchsmöglichkeiten mehr und willkürliche Entscheide über Unterstützungsleistungen würden der Vergangenheit angehören. Wer will, könnte arbeiten oder aber auch Freiwilligenarbeit leisten. Kritiker befürchten jedoch, dass mit einem Grundeinkommen nicht mehr genug Leute arbeiten würden, so dass sich dieses System langfristig nicht finanzieren liesse.

    Nicole Roos