Vorsicht bei Gesundheitsplattformen im Internet

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  • Vorsicht bei Gesundheitsplattformen im Internet

    Bei kleineren und grösseren Gebrechen googeln immer mehr Menschen nach Ratschlägen im Internet. Woran erkennt man aber, ob eine Gesundheitsplattform seriös und unabhängig ist?

    DRS-Wissenschaftsredaktor Pascal Biber sagt, dass es sehr wichtig ist, zu wissen, WER hinter einer Gesundheitsplattform steckt. Ist es eine Universität bei der man von einer gewissen Glaubhaftigkeit und Unabhängigkeit ausgehen kann? Sind es gewisse Interessensvertreter, die bestimmte Geshundheitstipps geben? Oder sind es fachfremde Kreise bei denen besonders Vorsicht geboten ist?

    Gesundheits-Foren, bei dem sich Patienten untereinander austauschen, seien eine gute Sache so Biber. Allerdings sei auch hier Vorsicht geboten: Oft seien solche Foren von Pharmafirmen finanziert, was die Unabhängigkeit nicht zwingend gewährleiste.

    Pascal Biber

  • Eingeschrieben gekündigt - aber nicht abgeholt

    «Espresso»-Hörer Matthijs van Zwieten de Blom aus Wabern (BE) wollte den Vertrag mit seinem Internet-E-Mail-Anbieter kündigen. Um auf Nummer sicher zu gehen, sandte er der betreffenden Firma einen eingeschrieben Brief. Dieser wurde aber nie abgeholt.

    Nun möchte er wissen, ob Kündigung rechtskräftig ist.

    «Ja», sagt DRS-Rechtsexpertin Doris Slongo. «Der Hörer hat alles getan, was in seiner Macht stand.» So gelte ein eingeschriebener Brief als zugestellt, auch wenn er nicht abgeholt wurde. Ausserdem besitze Herr van Zwieten de Blom als weitere Beweise die Einschreibequittung sowie den Brief, den er zurück erhalten hat. Die Kündigung ist also rechtskräftig und der Vertrag aufgelöst.

    Simon Thiriet, Doris Slongo