Warum Markennamen plötzlich wechseln

Das Geschirrspülmittel «Calgonit» heisst neu «Finish», das Haushaltspapier «Bounty» wird zu «Plenty». Der Wechsel eines Produktenamens kann viele Gründe haben. Der Konsument erfährt aber nur selten,  warum ein etablierter Name plötzlich wechselt.

 

Berufsportrait Pfarrer

Lukas Kundert ist Pfarrer am Basler Münster. Er sieht sich in erster Linie als Seelsorger, der für die Menschen da ist. Die grossen Themen des Lebens bestimmen seinen Alltag.

Beiträge

  • Warum Markennamen plötzlich wechseln

    Immer wieder wechseln etablierte Markenprodukte ihren Namen: Die Zigarette «Barclay» etwa wurde zu «Kent». Die «Fussball Nationalliga A» zur «Super League». Ein aktuelles Beispiel ist das Küchenpapier «Bounty», das neu «Plenty» heisst.

    Gründe für einen Namenwechsel gibt es viele. Zum Beispiel die Vereinheitlichung des gleichen Produkts unter einen einzigen Markennamen. Weltweit wird etwa die Marke «Calgonit» unter dem Namen «Finish» geführt. Deshalb wechselt der Name jetzt auch in der Schweiz. Aus dem gleichen Grund wurde 1991 der Schokoriegel «Raider» in «Twix» umbenannt.

    Krispin Zimmermann

  • Berufsporträt: Pfarrer

    Wenn der Pfarrer Lukas Kundert auf der Kanzel im Basler Münster steht, wiegt er jedes Wort sorgfältig ab. Er steht im Rampenlicht und wird als Vertreter der Kirche wahrgenommen.

    Mit seinen Predigten will er Urwahrheiten, die er aus der Bibel schöpft, in eine zeitgemässe Form kleiden. Er will seinen ZuhörerInnen Kraft und Wegweisung für den Alltag mitgeben.

    Wenn Lukas Kundert in seinem Büro einen Gast empfängt, führt er sehr persönliche Gespräche. Er hört sich die Sorgen und Lasten seiner Gemeindeglieder an und steht mit Rat und Gebet zur Seite.

    Der Kontrast zwischen öffentlicher Person und persönlichem Seelsorger empfindet Lukas Kundert als eine reizvolle Kombination. Er fühlt sich wie eine Hebamme, die bei den grossen Übergängen des Lebens - Geburt, Heirat, Tod - da ist und es ist ihm wichtig, für die grossen Übergänge im Leben die richtigen Worte zu finden.

    Yvonn Scherrer