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Weitere Klagen über Umbuchungen bei Air Berlin
Aus Espresso vom 16.05.2017.
abspielen. Laufzeit 03:44 Minuten.
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Umwelt und Verkehr Weitere Klagen über Umbuchungen bei Air Berlin

Bei «Espresso» haben sich weitere Hörer gemeldet, welche von Air Berlin auf ungünstig gelegene Flüge umgebucht wurden. Die Folgen: Verkürzte Ferien oder Übernachtung im Flughafenhotel auf eigene Kosten. Andere Hörer meinen: Wer mit einer Billig-Airline fliegt, ist bei einer Umbuchung selber schuld.

Da plant man ein schönes Wochenende und bucht die Flüge so, dass man am Reiseziel möglichst viel Zeit verbringen kann. Und dann kommt Air Berlin und setzt die Passagiere um, in einen viel späteren Hin- oder einen viel früheren Rückflug. «Espresso» präsentierte letzte Woche verschiedene Beispiele.

Einige Hörer hatten da wohl gleich ein Déjà-vu. So berichtet eine Air-Berlin-Kundin: «Das ist uns leider auch passiert. Drei Mal umgebucht und schliesslich der Rückflug am frühen Morgen statt am Nachmittag.» Sie werde künftig keine Buchungen mehr mit Air Berlin vornehmen.

Nicht alle haben Verständnis

Eine andere «Espresso»-Hörerin wollte extra nicht den frühestens Flug nach Kreta, da sie mit dem Zug an den Flughafen reisen musste. Air Berlin buchte sie dann auf den Flug um 06.00 Uhr morgens um: «So mussten wir am Vorabend anreisen und in einem Hotel am Flughafen übernachten.»

Das Üble daran: Erneut umbuchen ist nicht möglich, wie Reise-Ombudsmann Franco Muff im «Espresso»-Beitrag erklärte. Und er wies darauf hin, dass das Risiko von Umbuchungen bei Billig-Airlines grösser sei.

Daher haltet sich das Mitleid einiger Hörer in Grenzen. So heisst es im Kommentarfeld auf der «Espresso»-Internetseite zum Beispiel: «Selber schuld, wenn man diese Airline wählt.» Oder: «Diese Geiz-ist-geil-Mentalität darf ruhig auch mal ihre Konsequenzen haben.»

Der Beitrag dazu:

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn  (Heiner Zumbrunn)
    Wegen Billigairlines. AB war/ist Partnerin von Finnair. Als die Finnen merkten, dass der Flieger bei AB billiger ist wie selbst zu fliegen hat man erleben können, in einem AB Flieger einen Finnairflug zu absolvieren. Mich hat es nicht so gestört. Ich will jeweils vor allem mehr oder weniger pünktlich mitfliegen und nicht stehen gelassen werden.
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  • Kommentar von Werner Caviezel  (Angemeldet)
    Das Publikum der "Geiz-ist-geil-Mentalität" zu bezichtigen ist schon etwas kurz gegriffen. Schliesslich zahlt man den Preis, der angeboten wird. Und dass sich die Airlines untereinander einen Preiskampf liefern ist nicht die Schuld der Passagiere. Auch ich buche oft AB weil mir der Flugplan besser passt. Zudem eignet sich AB besser wenn man am selben Tag zurück will da die Swiss je nach Destination immer noch horrende Preise für solche Flüge ohne Übernachtungen verlangt.
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  • Kommentar von Werner Caviezel  (Angemeldet)
    Naja, früher begann AB als sog. Billig-Airline, heute ist sie es eigentlich nicht mehr sondern eine Netzwerkgesellschaft wie die Swiss. Man kann auch die Swiss als "Billig-Airline" ansehen. Auch die Preise sind sehr ähnlich und die Gepäckbestimmungen haargenau gleich (abgekupfert). Tatsache ist, dass AB auf den Strecken, bei denen sie im Wettbewerb mit der Swiss oder LH steht dafür sorgt, dass die Preise der anderen nicht massiv steigen.
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