Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio «Wir wollen weiterhin eine Papierrechnung, unentgeltlich» abspielen. Laufzeit 06:15 Minuten.
06:15 min, aus Espresso vom 24.01.2019.
Inhalt

Elektronische Rechnungen «Wir wollen weiterhin eine Papierrechnung, unentgeltlich»

«Espresso»-Hörer sind sich einig: Die E-Rechnung muss freiwillig sein. Und Papierrechnungen dürfen nichts kosten.

Anlass für den Aufruf bei «Espresso»-Hörerinnen und -Hörern, ihre Meinung kund zu tun, ist eine Gesetzesänderung in Österreich. Seit kurzem ist es dort im Gesetz verankert, dass Mobilfunk- und Internetanbieter ihre Rechnungen nur noch elektronisch verschicken dürfen. Kunden dürfen aber auf einer Papierrechnung bestehen und diese darf nichts kosten, auch das ist gesetzlich geregelt.

Was würden Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz dazu sagen, wenn sie plötzlich nur noch E-Rechnungen erhalten würden? Diese Frage liess den «Espresso»-Telefonbeantworter heiss laufen.

Das sagt der Verhaltensökonom

Eine Einschätzung der vielen Rückmeldungen hat «Espresso» vom Verhaltensökonomen Luca Geisseler bekommen. Er ist nicht überrascht ob der vielen kritischen Meinungen zu E-Rechnungen. Er erklärt, dass solch grosse Veränderungen immer auf Freiwilligkeit basieren müssten.

«Unternehmen sollten sich gut überlegen, wie sie mit den Konsumenten verfahren, die weiter eine Papierrechnung erhalten möchten. Die Kunden sollten die Wahl haben. Nur ein kleiner Teil wird wohl nach wie vor den analogen Weg wählen, und das sollte auch unentgeltlich möglich sein.» In diesem Sinne kritisiert er viele Unternehmen, welche hohe Gebühren auf Papierrechnungen erheben.

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

verfügbar sind noch 500 Zeichen

Mit dem Absenden dieses Kommentars stimme ich der Netiquette von srf.ch zu.

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Karin Zumsteg  (Pharma)
    Für viele nicht mehr so junge und evtl. alleinstehende Personen, die nicht der Generation "Smartphone " angehören, kann die Papierrechnung eine Erleichterung sein. Stellen wir uns vor, Personen mit Demenz, Unfällen, Pflegebedürftigkeit etc.. Alle die temporär oder dauerhaft kein E- Banking etc. bedienen können. Gerne sind das auch schon finanziell benachteiligte Personen. Sie werden bestraft durch den Papierrechnungszuschlag.
    Also ist es doch rücksichtslos, der 2.- Zuschlag auf Papierrechnung.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Tom Duran  (Tom Duran)
    Bin absolut nicht gegen den elektronischen Datenverkehr. Nur muss ich leider sagen, dass schweizer Portale und Seiten dermassen unübersichtlich, kundenunfreundlich und unattraktiv gestaltet sind, dass ich wieder zum Papier zurück will.
    Selbst Aliexpress, Ebay und Wish haben bessere Seiten, man findet auf Anhieb was man sucht. Auf CH Seiten greift man nach 10 Minuten erfolglosem umherirren verzweifelt zum teuren 0848 "Kunden" SupportTelefon um dann dort sein Geld liegen zu lassen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
    Also Leute, die Gründe für die Kosten der Papierrechnungen liegen einzig und allein bei unserer allseits ach so geliebten Post. Früher Doris Leuthard, heute Ex-Konsumentenschützerin Simonetta Sommaruga und Mitglied desselben Clubs wie SRF-Espresso. Ich zahle übrigens alle Rechnungen per E-Banking, nur die Rechnungen der Behörden nicht (genau, laufe mit dem Einzahlungsschein und einem Bündel Noten zu Post, um die Steuerrechnung berappen). Die sollen ihr Monstrum Postfinance selbst berappen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten