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Kassensturz-Tests Zahnversicherungen: Das sind die besten

Fast jedes zweite Kind trägt heute eine Zahnspange. Die Behandlung beim Zahnarzt kostet schnell einmal 10'000 Franken. Zwar versprechen Zusatzversicherungen für Zahnspangen-Behandlungen finanzielle Entlastung. Doch einige Produkte sind ein Verlustgeschäft. «Kassensturz» nennt die besten.

Legende: Video Zahnversicherung im Test: Das sind die besten abspielen. Laufzeit 07:25 Minuten.
Aus Kassensturz vom 20.10.2009.

Die Krankenkassen-Grundversicherung zahlt nichts an die Spangenkosten. Dafür müssen Eltern eine Zusatzversicherung abschliessen. «Kassensturz» hat gerechnet: Welche Zusatzversicherungen für Zahnspangen lohnen sich tatsächlich? Die Annahme: Die Eltern schliessen am 4. Geburtstag des Kindes eine Zusatzversicherung ab. Sie zahlen Prämien bis zum 19. Geburtstag, also 15 Jahre lang. Mit 9 braucht das Kind eine Zahnspange. Die Behandlung kostet insgesamt 10'000 Franken. Der Zahnarzt rechnet mit einem Taxpunktwert von 3.40 Franken ab.

Auf der einen Seite stehen die Prämien, auf der anderen Seite die Leistung: Welche Versicherung zahlt sich unter dem Strich tatsächlich aus? «Kassensturz» vergleicht bei den zehn grössten Krankenkassen die Produkte. Im Test: Jeweils das beste Versicherungsmodell pro Kasse.

Und so hat «Kassensturz» gerechnet. Beispiel: Die Zahnversicherung der Groupe Mutuel. Monatliche Prämie: 20 Franken. Das ergibt in 15 Jahren ein Prämien-Total von 3600 Franken. Keine Kasse bezahlt die gesamten Spangenkosten von 10'000 Franken, die Versicherungen zahlen nur einen prozentualen Anteil. Die Groupe Mutuel in diesem Beispiel 6838 Franken. Zieht man davon die bezahlten Prämien von 3600 Franken ab, bleibt unter dem Strich ein Nettonutzen von 3238 Franken.

Erläuterungen

* = Diese monatliche Prämie erhöht sich im Jugendalter.
1) = Diese Prämie von 2 Franken gilt nur, wenn ein Elternteil mitversichert ist. Sonst «weniger empfehlenswert».
2) = Diese Versicherung kann nur abgeschlossen werden, wenn ein Elternteil mitversichert ist.
3) = Prämie entfällt nur, wenn ein Elternteil mitversichert ist. Sonst «weniger empfehlenswert».

3 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Wid, St.Gallen
    Der Test greift meiner Meinung nach zu kurz, denn es wird nur der Nutzen bewertet, denn man hat, wenn ein "Schadenfall" eintritt. Sobald man jedoch eine Versicherung hat, muss man auch zahlen, egal ob man dann von der Versicherung profitieren kann oder nicht. Daher wäre wohl die Versicherung am Besten, welche bei tiefen Prämien den höchsten Nutzen liefert.
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  • Kommentar von Beatrice Herrmann, 3263 Büetigen
    Guten Tag Unsere Krankenkasse hat uns letztes Jahr nach Einreichung der Kieferorthopäden RG den Zusatz für unseren Sohn gekündigt, mit der Begründung wir hätten 2 Jahre zuvor eine Falschdeklaration gemacht beim Versicherungswechsel, was wir vehement zurück weisen. Mittlerweilen stehen wir nach einem halben Jahr immer noch ohne Lösung für unseren Sohn da. Er sollte bereits die Spange tragen! Was können wir noch tun? Ich kann gerne unsere bisherigen getätigten Schritte am Tel. erläutern. F.Grüsse
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  • Kommentar von FERREIRA DO NASCIMENTO FRANCOALDO, 8200 SCHAFFHAUSEN
    bitte oferten und infos danke
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